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Schneiderp

War schon mal da
Hallo zusammen,



bei meinen T-Roc* 2.0 ,Bj. 2020 steht bald ein Bremsscheibenwechsel samt Klötze an.

Da man ja hinten die Feststellbremse zurückfahren muss geht das nicht so einfach.

Kann man das mit CarPort machen?Hoffe ihr könnt helfen.

Oder ist es anders möglich ?



Gruß
 

T-Rex

Forenlegende
Dazu brauchst du ein sogenanntes VCDS Diagnosetool.
Dieses wird mit dem OBD2 Stecker verbunden.
Jetzt kannst du die elektrische Parkbremse in die Servicestellung bringen (komplett auffahren)

Ohne dieses Tool ist es nicht möglich. Im Fahrzeug Menü selbst gibt es dazu keine Möglichkeit
 

Zumpfzeggi

Kennt sich aus

Moin,
ich kenne zwar nicht CarPort, aber wenn es die Funktion "Serviceposition" hat, funktioniert das auch damit!
Wenn nicht, es funktioniert auch mit dem entsprechenden Werkzeug!
z.B.
 

Rumelner

Stammuser
@Zumpfzeggi
Leider total falsch, deine Aussage. Bei elektrischer Parkbremse macht man beim Versuch, die Bremssättel mechanisch mit dem gezeigtem Werkzeug zurück zu drehen, kaputt. Also bitte nicht probieren, sonst kann es teuer werden.
Wie vorher schon geschrieben, mit VCDS, OBD eleven oder ähnlichem die Parkbremse in den Servicemodus bringen, dann lassen sich die Kolben einfach zurück drücken und nach dem zusammenbau den Servicemodus wieder aufheben.
 

Zumpfzeggi

Kennt sich aus
@Rumelner
Wenn ich das nicht schon bei Golf*, Tiguan, Audi A4 und T-Roc* gemacht hätte, und irgend etwas kaputt gegangen währe, hätte ich es nicht geschrieben!!
Da die Verstellung der Feststellbremse auf einer "Schnecke" läuft, ist es beim zurückstellen wichtig, den Bremskolben dabei zu drehen (was das Werkzeug macht!)
 

Zumpfzeggi

Kennt sich aus
Ach so, dass wichtigste hätte ich beinah vergessen! Wenn man keine Ahnung davon hat, sind die Bremsen das schlechteste woran man nach dem Motto "Versucht macht klug" arbeiten sollte!!!
 

Luigi

War schon mal da
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@Rumelner
Wenn ich das nicht schon bei Golf*, Tiguan, Audi A4 und T-Roc* gemacht hätte, und irgend etwas kaputt gegangen währe, hätte ich es nicht geschrieben!!
Da die Verstellung der Feststellbremse auf einer "Schnecke" läuft, ist es beim zurückstellen wichtig, den Bremskolben dabei zu drehen (was das Werkzeug macht!)
da hat @Rumelner leider recht, drehen war früher. Bei den neuen Sätteln wird laut Erwin das Werkzeug T10145- -2 benötigt. Da ist nichts mit drehen.

Dass ein Laie nichts an so ner Anlage basteln sollte stimme ich dir absolut zu.
 

Zumpfzeggi

Kennt sich aus
Also ich bin der letzte, der sich dagegen sträubt, etwas dazuzulernen!

Wenn ich bei dem „Spezialwerkzeug“ keine Funktion übersehe, ist das schlicht und ergreifend eine Art „Schraubzwinge“, die durch Drehen die beiden Laschen zusammen- und auseinanderfährt, und du damit einen Bremskolben nach innen drückst!?

Und genau das würde eine Feststellbremse ruinieren!!!

Das Werkzeug kannst du für alle Bremskolben nehmen, nur nicht für eine elektrische Feststellbremse!

Jetzt machen wir mal einen kleinen Technikexkurs zum Thema Feststellbremse hinten :)

Auf dem ersten Bild ist ein Bremskolben einer hinteren Feststellbremse zu sehen!

Auf den nach oben zeigenden Zapfen kommt der Stellmotor drauf (Bild 2).

Im inneren des Bremskolbens ist eine Welle mit Gewinde.

Wenn ich die Taste der Feststellbremse betätige, dreht der Stellmotor den Zapfen bzw. Welle, und durch das „Gewinde“ fährt der Kolben in Richtung Bremsbelag und drückt diesen an die Bremsscheibe bzw. beim Lösen zieht er ihn weg!

Jetzt zum Thema Belege/ Scheibe wechseln, und ich habe keine Soft- Hardware, um die Feststellbremse in die Serviceposition zu fahren!

Auf dem dritten Bild ist ein Bremskolben von der Seite zu sehen, die an den Bremsbelag drückt. Gut zu sehen sind rechts und links die beiden rundlichen Vertiefungen.

Das Werkzeug, von dem ich geschrieben habe, ist im Prinzip das Gegenstück dazu. Es besteht aus einem Teller mit zwei Stiften, die in die Vertiefungen passen, einer Gewindestange und einem Gegenlager.

Wenn ich jetzt an der Gewindestange drehe, drehe ich den Teller, damit den Bremskolben und er fährt über sein innenliegende Gewinde nach innen!

Alternativ dazu kann man auch den Stellmotor abbauen, und mit einer passenden Nuss über den Zapfen das ganze nach innen drehen oder, habe ich aber noch nicht probiert, den Stecker vom Motor abziehen, mit Kabel und einer separaten Batterie an die Pole vom Motor, und so anklemmen, dass der Motor zurückdreht. 2.jpg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Zumpfzeggi

Kennt sich aus
:) Erstmal Danke für die Empfehlung, aber da brauche ich nicht reinschauen, um zu wissen, dass das da so nicht drinnen steht;)
Aber wie schon geschrieben, ich lerne gern dazu!
Du kannst mir dann sicherlich erklären, warum meine "Oldschool Methode" nicht funktionieren soll!?
 

Luigi

War schon mal da

Ich habe gerade beim Aufräumen den SSP 346 von irgend einer Werksschulung gefunden. Hier wird die Funktion des Kolbens (der selbst kein Gewinde hat) ausführlichst beschrieben.
Ich kann nur jedem Laien empfehlen, für den Belagwechsel nicht einfach den Stellmotor abzunehmen, um da was zurückzudrehen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Zumpfzeggi

Kennt sich aus

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Die automobile Designstudie des VW T-Roc wurde im Jahre 2014 erstmals auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert. Seit Mitte September 2017 ist das Fahrzeug offiziell bei Volkswagen bestellbar. Wie seine Konzern-Geschwister Skoda Karoq und Seat Ateca ist das neue Golf-SUV auf der zweiten Generation des modularen Querbaukastens, kurz MQB, aufgebaut.
Der Endkunde hat die Auswahl zwischen zwei Dieselmotoren und drei Benzinern mit 1,0 bis 2,0 Liter Hubraum. Die Basis bei den Ottomotoren bildet der aus dem Skoda Karoq und dem Seat Ateca bekannte 1,0-Liter-TSI-Motor mit einer Leistung von 85 kW. Sowohl der 1,0-Liter- als auch 1,5-Liter-TSI mit 110 kW geben die Leistung serienmäßig an die vorderen Räder weiter und sind an ein 6-Gang-Schaltgetriebe geschraubt. Das 1,5-Liter-Aggregat kann auf Wunsch auch mit Allradantrieb (4Motion) und 7-Gang-Direktschaltgetriebe geliefert werden. Der stärkste Benziner entwickelt aus zwei Litern Hubraum 140 kW und ist bereits serienmäßig mit Allradantrieb und dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet. Der kleinste Dieselmotor mit 1,6 Litern Hubraum leistet ebenfalls 85 kW und ist nur mit 6-Gang-Handschaltgetriebe und Frontantrieb verfügbar. Bei den Dieselaggregaten rundet der 2,0-Liter-Kompressionszünder mit 110 kW das Angebot nach oben ab. Er ist wie der 1,6-Liter-Diesel ab Werk an das 6-Gang-Handschaltgetriebe gebunden und gibt die Kraft dauerhaft an alle vier Räder weiter. Optional ist das 7-Gang-Direktschaltgetriebe als Sonderausstattung verfügbar.

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In Österreich ist die Style Ausstattungslinie unter dem Namen Design erhältlich. In der Schweiz wird das Modell als Advance vertrieben.

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