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Erfahrungen und Fahrberichte T-Roc 2.0 TSI

oxygen

Administrator
Teammitglied
Hier ist Platz für ausführliche Erfahrungs- und Testberichte zum 2.0 TSI Motor des VW T-Roc.

Egal ob 6-Gang, 7-Gang-DSG, Frontantrieb oder 4MOTION, Verbrauch oder Reichweite - hier kommt alles rein.
 

Leviathan

Forenmaskottchen
Moin,

hier kommt ein kleiner Bericht meiner 5-tägigen Probezeit mit dem T-ROC.

Gefahren hatte ich den T-ROC Sport 2.0 TSI DSG 4Motion mit allem Schnickschnack, was zu bestellen möglich ist. Ganz in weiß, was sehr schick ist. Innen die graue Ausstattung.

Das Fahren (insgesamt ca. 1000 km Stadt, Land und Autobahn) ist wirklich angenehm, Innengeräusche beschränken sich auf ein leises Wimmern der Winterreifen, vom Motor hört man das sonore Brummen des TSI nur beim Beschleunigen, ansonsten total entspanntes Cruisen. Den Anfahrhopser, den ich beim TDI bei der Probefahrt feststellen musste, gibt es beim TSI nicht. An der Ampel geht er einfach aus und wieder an, man merkt es nicht. Und selbst wenn der Motor mal im Stand läuft, merkt man es nicht. Der TSI ist ganz klar die bessere Maschine für dieses Fz, der TDI viel zu ruppig, rau und laut.

Dampf hat er genug von unten heraus, bei 110 km/h dreht er gerade mal mit 1.800 min-1. Zum Verbrauch kann ich erst was schreiben, wenn ich ihn kurz vor der Rückgabe volltanke. Bisher sind es lt. Bordcomputer 6,9 l/100km gewesen. Fahrprofil Eco und auch mal Comfort, gefahren sind wir mit bis zu 120 km/h auf der Autobahn, max. 80 km/h auf der Landstraße und in Ortslagen die dort maximal zulässigen Höchstgeschwindigkeiten. Allrad habe ich nicht ausprobiert, da ich dies nicht bestellen werde (bin aus dem Rheinland und kein Förster, Bauer, o.ä.). Die Tachoabweichung verglichen mit drei GNSS-Geräten beträgt gerade mal 1 km/h.

Im Eco-Modus spürt man doch etwas die eventuell rauhen Fahrbahnen, liegt wohl an den breiten Niederquerschnittreifen. Im Comfort-Modus ist er aber zu weich, da hatte ich oft das Gefühl auf einem Schiff zu sein, so schwankte manchmal die Karosserie. Aber im großen und ganzen sehr komfortabel, die Heizung reagiert sehr schnell. Sitz- und Lenkradheizung sind auch ok.

Aber am meisten angetan bin ich von den Assistenz-Systemen, mit denen ein teilautonomes Fahren möglich ist. Bedeutet, man braucht nur blinken und lenken, den Rest machen die Sensoren und Computer:
- Spurhalte- oder Lenkassistent - genial, hält ab ca. 60 km/h die Spur durch aktives Lenken - man kann das Lenkrad eigentlich loslassen. Falls er doch mal die Fahrspurränder nicht findet und man das Lenkrad nicht festhält, ertönt ein Warnsignal. Hält sonst die Spur, wenn auch in ganz leichten Schlangenlinien zumindest auf der Autobahn. Einzige Schwäche, die er gezeigt hat war bei einer Fahrbahnverschwenkung im Baustellenbereich, wo er mit den gelben und weißen Fahrbahnmarkierungen durcheinander kam und sich auf einmal an der weißen Markierung orientieren wollte. Beim Durchfahren von Kurven merkt man, wie er mitlenkt. Wirklich sicher hält er die Spur bei schönen, neuen, weißen Markierungen, ansonsten sollte man doch immer das Lenkrad festhalten und bereit sein. Vergisst man beim Spurwechsel zu blinken, versucht er die alte Spur zu halten. Man muss also mehr Kraft aufwenden. Also immer brav blinken (was man eh machen sollte).
- ACC - will ich nicht mehr missen, egal ob im Stau in der Stadt oder beim Cruisen auf der Bahn, hält immer den Sicherheitsabstand ein. Und wenn man z.B. hinter einen LKW herzockelt und dann per Blinker zum Überholen ansetzt, wird der Spurhaltassi kurz abgeschaltet, er beschleunigt während des Spurwechsels das Fz. wieder auf die eingestellte Reisegeschwindigkeit und aktiviert wieder den Spurhalteassi - toll. Im Stau bremst er bis zum Stand ab, startet und beschleunigt wieder - genial!
- Einparklenkassistent - habe ich nicht ausprobiert, brauche ich auch nicht.
- Fußgängernotbremsassistent - habe keinen Fußgänger gefunden, der sich als Versuchskaninchen hergeben wollte ;-)

Das ACC fiel nach ca. 150 km durch Niesel- und Dreckwetter aus, der Radar, der sich unter dem VW-Logo vorne befindet, konnte nicht mehr durch die Dreckschicht "blicken". Öhm, liebe Volkswagen AG, wie wär's denn, das Logo mit ein bisserl Wasser aus dem Waschwasserbehälter zu benetzen und es sich zwei-, dreimal um die eigene Achse drehen zu lassen, damit der Dreck wieder weggeht? Wäre doch ein sehr nützlicher Gag.

Das LED-Licht ist sehr gut, manchmal zu gut, denn saubere, nagelneue Verkehrsschilder blendeten mich sehr stark. Der Fernlichtassistent erkannt aber nicht immer entgegenkommenden Verkehr. Ich musste doch recht häufig eingreifen.

Die Rundumsicht ist so gerade akzeptabel, zwar nicht so wie bei meinem Mini, aber doch viel besser als z.B. bei einem Scirocco. Einzig der rechte Außenspiegel könnte mehr Fläche haben und auch ein bisschen gekrümmt sein, damit man das Verkehrsgeschehen rechts noch besser im Blick hat.

Gefallen hat mir auch die elektrisch angetriebene Heckklappe, ich mit meinen 185 cm kann locker darunter stehen. Was ich nicht ausprobiert habe, was passiert in Parkhäusern mit 2 m Deckenhöhe? Gibt bestimmt hässliche Lackschäden, also Obacht. Der doppelte Boden ist sehr angenehm, Gepäck muss zwar ordentlich hoch gehoben werden, braucht dann aber nicht mehr in ein tiefes Loch versenkt werden. Empfehlenswert ist aber auf jeden Fall ein Schutz für die Stoßstange, sonst hat sie bald hässliche Macken.

Das Fz war mit diesen schicken TFT-Display ausgestattet, womit ich verzweifelt bin. Ich hatte nach langen Suchen im Handbuch endlich die "Classic"-Einstellung vorgenommen, aber es wollte kein Drehzahlmesser und Tachometer erscheinen. Erst auf der Rückfahrt vom Urlaubsort hatte ich mal die rechte OK-Taste am Lenkrad gedrückt - aah endlich. Liebe Volkswagen AG, an vielen Stellen ist die Bedienung des Infotainment-Systems gar nicht intuitiv und das Handbuch ist - wie soll man sagen? "Suboptimal". Wenn es über 300 Seiten braucht, um die Bedienung eines Autos zu erläutern, dann ist da was nicht richtig - und zwar auf beiden Seiten, Fahrzeug und Handbuch.

Beispiel? Gerne. Wie oben beschrieben, fiel ja die ACC nach 150 km Dreckwetter aus. Im TFT-Display erschien ein kleines gelbes Symbol und die ACC ging nicht mehr. Ich also das Handbuch geschnappt (war der Beifahrer) und zunächst im Index geschaut. Aha, Seite weiß nicht mehr, aber immerhin ein Hinweis, Radar könnte verschmutzt sein, bitte zu Seite 303 blättern. Dort musste ich mich aber bis zur Seite 306 durchackern, um dort zu lesen wie man den Radar reinigt. Wieso wurde nicht direkt auf die Seite 306 verwiesen, da die drei Seiten davor sich um allgemeine Waschanleitungen des Fz bemühten. Und auf Seite 306 stand dann, dass ich auf Seite 6 nachsehen muss, um die Position des Radars am Fz zu sehen. Oh Mann.
Und dann, wieso wird beim Ausfall des ACC nicht automatisch auf die GRA ohne ACC umgeschaltet? Dies musste im konkreten Fall manuell gemacht werden und erschloss sich auch nicht intuitiv. Erst nach vielen wilden herumtippen auf den Schaltern links im Lenkrad ging dann auf einmal die GRA.

Das Navigationssystem ist nix besonderes, hat die gleichen Schwächen wie viele andere auch (gibt zu früh oder zu spät Anweisungen, gibt keine Fahrspuren an, ...). Lohnt sich eigentlich nur für Handelsvertreter, Otto Normalo kann sich per Handy und Android Auto genau so gut und preiswerter navigieren lassen. Auffallend ist die Höflichkeit der Navi-Dame (Bitte...), habe ich schon lange nicht mehr gehört :))

Mit dem Soundsystem von beats hat sich VW keinen Gefallen getan. Der Bass ist zu wummerig, ich musste ihn auf -5 dB stellen, damit es einigermaßen klingt (Stichwort Loudness-Krieg). Das DAB+-Radio ist toll, kein Rauschen, knistern oder Stereo-Verlust. Besser dort das Geld investieren und das Standardsystem mit den 6 Lautsprechern nehmen. Dann hat man auch mehr Platz im Kofferraum.

So, dass war's zunächst. Wenn mir noch was einfällt oder ihr Fragen habt - dann gibt's noch ein Post.

Gruß
Patrick
 

Leviathan

Forenmaskottchen
Moin,

so, Fz zurückgegeben (schnüff). Die Volltankung hat einen Durchschnittsverbauch von 7,2 l/100 km ergeben, der BC hat sich also um 0,3 l "verrechnet". Dafür das wir so verhalten gefahren sind, ist dies recht viel. Je nun, man muss darüber klar sein, dass er in dieser Konfiguration (breite (Winter-)Niederquerschnittsreifen, Allrad-Antrieb und hohe Masse durch das Panoramaschiebedach und dem Soundsystem) ein Schluckspecht ist. Wer dies alles unbedingt braucht, sollte vielleicht dann doch eher zum TDI greifen, sofern er dann richtig sauber ist (Euro 6c/d temp).

Ich werde mir den 1.5 TSI DSG bestellen und rechne mit 0,5 .. 1 Liter weniger Verbrauch verglichen zum gefahrenen 2.0 TSI, da ich das Fz ohne Allradantrieb, ohne Panoramaschiebedach, ohne beats Soundsystem und mit weniger breiten Reifen nehme, das sind bestimmt rund 150 kg weniger Masse bei gleichzeitig geringerem Rollwiderstand.

Gruß,
Patrick
 

T-Rex

Premium-Mitglied
7,2 l /100 km... Das ist für ein Fahrzeug der 1.5 t Klasse, 190PS und Allrad ein hervorragender Wert. Ich habe den gleichen auch zur Probe gefahren. Mein Fahrprofil war allerdings eher sportlich angesiedelt. Es ging auch schön Berg auf und ab. NATÜRLICH nachdem der Wagen schön warm gefahren war (90 Grad Öltemperatur), haben wir ihn getestet. Am Ende, nach ca. 300 km (ungrad...) waren es 8,6 l /100 km.
Ich war absolut begeistert.
Ich rechne bei meiner Fahrweise im täglichen Einsatz mit 7-8 l /100 km.
Das ist absolut im Rahmen.
 

HPF

War schon mal da
Bin noch Audi Q2 Fahrer mit dem 1.4 l Motor und hab die Absicht einen T-Roc entweder mit dem neuen 1.5 l TSI oder 2.0l TSI zu ordern. Bin hin und her geworfen.
Der 1.5 l soll nicht rund laufen, aber günstig im Unterhalt. Mein Favorit ist aber der 2.0l, mehr Fahrspaß, Allrad ( wohne im Allgäu ). Wer kann mir helfen..... :)
 

T-Rex

Premium-Mitglied
....... Mein Favorit ist aber der 2.0l, mehr Fahrspaß, Allrad ( wohne im Allgäu ). Wer kann mir helfen..... :)
Mein Tipp.. Wenn der 2.0 TSI Sport 4Motion ins Budget passt (das kannst du nur selbst errechnen ), dann nimm ihn. Ein Traum
 

bikerfan

Premium-Mitglied
Ist mir aber auch völlig neu.
 

Brecher

Forenmaskottchen
Der Motor ist relativ neu. Von größeren Problemen habe ich noch nicht gehört. :rolleyes:
 

bikerfan

Premium-Mitglied
Wird er uns die Quelle nennen? :confused:
 

Dave

Dauergast
Das hat mal einer geschrieben, erste fahreindrücke oder so. Das ist beim Schalter z.B. ganz normal wenn ich zwischen den gängen die Kupplung zu schnell loslasse und Gasgebe.
 

Jazz55

Kennt sich aus
Das war wohl ich. Bis heute ist das auch nicht besser geworden, so dass ich nächste Woche einen Termin in der Werkstatt habe. Das Ganze äußert sich auch nicht beim Schalten, sondern beim Fahren im Drehzahlbereich um die 1.500 bei Halten der Geschwindigkeit. Am schlimmsten ist es im 1. Gang (im Stau mal eben 10 - 20 m vor oder so, an 'ner roten Ampel, oder langsam über einen Parkplatz...). Macht er aber auch im 2. und 3... Sobald man dann Gas gibt, ruckelt er nicht mehr. Unabhängig, ob der Motor warm oder noch kalt ist, wobei es im kalten Zustand schlimmer ist. Ich glaub nicht, dass ich von jetzt auf nachher das Autofahren verlernt hab... (wobei mein Fahrstil wohl eher im sportlichen Bereich angesiedelt ist, Gänge werden auch mal ausgefahren...). Wir werden sehen, was die Werkstatt meint. Ich werde berichten.
 

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Egal ob Kinderkrankheiten, Elektronik- oder allgemeine Probleme mit dem VW T-Roc – wir haben ein Forum geschaffen, dem es an nichts fehlen soll.

Die automobile Designstudie des VW T-Roc wurde im Jahre 2014 erstmals auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert. Seit Mitte September 2017 ist das Fahrzeug offiziell bei Volkswagen bestellbar. Wie seine Konzern-Geschwister Skoda Karoq und Seat Ateca ist das neue Golf-SUV auf der zweiten Generation des modularen Querbaukastens, kurz MQB, aufgebaut.
Der Endkunde hat die Auswahl zwischen zwei Dieselmotoren und drei Benzinern mit 1,0 bis 2,0 Liter Hubraum. Die Basis bei den Ottomotoren bildet der aus dem Skoda Karoq und dem Seat Ateca bekannte 1,0-Liter-TSI-Motor mit einer Leistung von 85 kW. Sowohl der 1,0-Liter- als auch 1,5-Liter-TSI mit 110 kW geben die Leistung serienmäßig an die vorderen Räder weiter und sind an ein 6-Gang-Schaltgetriebe geschraubt. Das 1,5-Liter-Aggregat kann auf Wunsch auch mit Allradantrieb (4Motion) und 7-Gang-Direktschaltgetriebe geliefert werden. Der stärkste Benziner entwickelt aus zwei Litern Hubraum 140 kW und ist bereits serienmäßig mit Allradantrieb und dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet. Der kleinste Dieselmotor mit 1,6 Litern Hubraum leistet ebenfalls 85 kW und ist nur mit 6-Gang-Handschaltgetriebe und Frontantrieb verfügbar. Bei den Dieselaggregaten rundet der 2,0-Liter-Kompressionszünder mit 110 kW das Angebot nach oben ab. Er ist wie der 1,6-Liter-Diesel ab Werk an das 6-Gang-Handschaltgetriebe gebunden und gibt die Kraft dauerhaft an alle vier Räder weiter. Optional ist das 7-Gang-Direktschaltgetriebe als Sonderausstattung verfügbar.

Der Kunde kann in Deutschland zwischen den drei Ausstattungsvarianten T-Roc (Grundausstattung), Style und Sport wählen. Die Varianten Style und Sport unterscheiden sich in der Optik und dem Umfang der Ausstattung, diese können jeweils auch als R-Line-Paket geordert werden.
In Österreich ist die Style Ausstattungslinie unter dem Namen Design erhältlich. In der Schweiz wird das Modell als Advance vertrieben.

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