Walrettung

ducken sich diese Clowns ganz schnell weg, wenn es aber darum geht Stimmung zu erzeugen, sind es die ersten die Brüllen.

das tun andere Lobbyisten genauso.

Die Frage um die Zuständigkeit habe ich von Anfang an so verstanden, dass ein U- Ministerium nicht in den Naturhaushalt eingreift, es sei denn bei Gefahren. Es sorgt vielmehr dafür, dass schädliche Einflüsse ausbleiben bzw. Voraussetzungen für eine natürliche Entwicklung von Gewässern, Wäldern, Wiesen u.s.w. erhalten bzw. wieder hergestellt werden.

Nun kann man fragen, ob ein Buckelwal in der Ostsee "natürlich" ist oder ihn vlt. anthropogene Einflüsse haben verirren lassen. Eine Gefahr für Mensch und Schifffahrt ging von dem Wal jedenfalls nicht aus, er war also kein "Problemwal". Nach meinem Verständnis deshalb keine Zuständigkeit beim UM.

Das UM hat dennoch die expertise von Fachleuten (Meeresbiologen, Tierärzten, etc..) eingeholt. M.W. konnte der privaten Initiative wg. fehlender Zuständigkeit keine offizielle, behördliche Erlaubnis erteilt werden. Die Aktion wurde unter einigen Bedingungen nur "geduldet".

Und jetzt bleiben die vereinbarten Sender- Daten aus, es ist nicht dokumentiert, wie es dem Wal beim Verlassen der Barge ging, wie er sie verlassen hat und wo er letztendlich ist.

Komisch, dass jetzt ein Geldgeber von "nicht abgestimmten Handlungen" und die Reederei von "vielen riskanten Manövern" sprechen Quelle: NDR Ein beteiligter Investor und ein Tierarzt nehmen m.W. inzwischen Abstand von der Initiative. Hmm ..
 
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Nur weil andere Dinge tun die albern sind, machts das nicht besser, mit Whataboutism kommt man nicht weiter.

Soll mir aber egal sein, war mal wieder so ein Sommerlochthema und das obwohl es ganz andere Dinge gibt über die man sich austauschen könnte.
 
"what about": der NDR und WDR beschäftigen sich jedenfalls noch mit dem "Sommerlochthema". In der "Aktuellen Stunde" wurden genau die Fragen gestellt, die ich oben angedeutet habe (möchte ja unbegründet nichts Falsches behaupten).

Ein nicht anonymes Interview mit der o.g. Tierärztin vom 03.05.26 wurde gezeigt. Erschütternd, was sie berichtet: ihr sei untersagt worden, bei der "Freilassung" anwesend zu sein.

Ein "Helfer" habe sinngem. geäußert "gut dass das Vieh von Bord ist, nächster Auftrag". Genau das war mein Gedanke: Barge und Schlepper werden für die kalkulierte Zeit bis zur Nordsee angeheuert, mit ungünstigem Seegang und dementspr. einer Wende (ein Tag Verzug) hat keiner kalkuliert. Also werden Dienstleister i.Allg. ungeduldig (anstatt "besondere und zusätzlich beauftragte Leistungen" (Mehrarbeit) zu vereinbaren und dementspr. zu berechnen). Das Tier sei mit einem Seil an der Fluke von Bord gezogen worden. Frage: wurde das Seil anschl. wieder entfernt ?

Der NDR stellt im o.g. Beitrag des WDR logische Fragen: der Buckelwal wird seit Wochen von TV, Presse, Politik, Wissenschaftlern .. begleitet. Und in dem Moment, der Erfolg oder Mißerfolg der Mission hätte dokumentieren können, ist niemand dabei ?

Aus genau diesem Profitdenken resultiert auch der Umgang mit "Nutztieren". Traurig sowas.
 
Aber Pannendienst ist inzwischen auch so eine Sache. Ich konnte aber vor Lachen nicht mehr.
 

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