Additive für Benzin

Stefan 1.0

Ist öfter hier
Hallo
Hab gelesen das es Additive zum zumischen in den Kraftstoff gibt (Liqui Moly).
Diese sollen die Einspritzanlage und Ventile schonen und vor allem säubern.
Hat das schon jemand getestet und kann darüber berichten?

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Diesel: https://amzn.to/3TrUzJw
 

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Wenn du Geld für sowas ausgeben willst, wegen des Reinigungseffektes, dann tanke lieber die 100 Oktan + Sorten. Dort sind diese schon beigemischt, und durch die hohe Oktanzahl wird der Effekt nochmals verbessert

Jede 4-5 Tankfüllung reicht, in dem Fall aus.
 
Ich benutze Liqui Moly im Motorrad zur Überwinterung als Benzinstabilisator. In den Tank des Autos kommt nichts außer dem 95 Oktansprit. Das Auto wird zwar wenig, aber regelmäßig gefahren. Meiner Meinung nach erübrigen sich damit solche Benzinzusätze, oder das tanken mit höherer Oktanzahl. Das ist natürlich eine Glaubensfrage, wie hier im Forum schon öfter angesprochen wurde.
 
Das ist natürlich eine Glaubensfrage,
Die Glaubensfrage als solches bezieht sich auf eine Leistungssteigerung, durch den 100+ Sprit.
Eine sauberere Verbrennung, bzw. Reinigungseffekt ist, bei einer regelmäßigen Betankung (etwa jede 4-5 Tankfüllung) ist nachgewiesen.
Meiner Meinung nach ist das die bessere Alternative, in einem regelmäßig bewegten Fahrzeug, als Additive selbst beizumischen
 
@T-Rex Man sollte das mal probieren, obwohl ich der Meinung bin, das man die Reinigungswirkung als solche wohl nicht spürt. Woran merkt ein Normalfahrer diese Wirkung?
 
Der Normalfahrer wird davon sehr wahrscheinlich nichts spüren /mitbekommen.
Langfristig gesehen wirkt es sich eben auf die Menge der Ablagerungen aus.
Ob es für den einzelnen Sinn macht, liegt in der Entscheidung eines jeden.
 
Weißt du, ich habe in der Vergangenheit alle meine Autos deutlich über 100000 km gefahren, den Scirocco 1 sogar 250000 km, und das ohne alle Benzinzusätze. Deshalb betrachte ich die Benutzung höherer Oktanzahlen oder Benzinzusätze als überflüssig. Nur für die Überwinterung des Motorrades kommt ein Benzinstabilisator in den Tank. Aber diese Entscheidungen soll ein jeder für sich treffen. :beer:
 
Ging mir genauso. Meine Fahrzeuge hielten allesamt hohe 6-stellige Kilometer durch, ohne Probleme, ausschließlich mit Super.

Allerdings hatte ich vor einigen Jahren ein interessantes Gespräch mit einem Motorenentwickler. Um es kurz zu fassen, er empfahl, gerade bei den ersten TSI Motoren, die Verwendung von Premiumkraftstoffen.
Das ist mir wohl geblieben.
Ich tanke ausschließlich Aral Ultimate 102, das zeigt die beste Wirkung bei den TSI Motoren
(interne Testanalyse, nichts offizielles)

Ob oder inwieweit es in meinem Fall Sinn macht, kann ich nicht sagen. Es vermittelt mir jedenfalls ein gutes Gefühl, und das das zählt.
 
Zu hochoktanigem Sprit habe ich vor kurzem eine für mich (!) bemerkenswerte Info gelesen, nämlich dass der Anteil an Bioethanol darin bei Null liegt.
Aussage von Shell, die in einem Beitrag zitiert wurde.
Dadurch ist die Gefahr von Korrosion in Stahltanks bei mittellangen Standzeiten deutlich geringer. Wer schon mal Rost im Tank hatte, versteht mich. ;-)

Gute Fahrt ohne Additive :-)
 
Ich kann nur Erlebnisse mit meinem Vorgängerwagen beisteuern (1er BMW): der hatte in seinen letzten Wochen massive Start- und Rundlaufprobleme. Nachdem alle Werkstattaufenthalte ergebnislos blieben und kein Problem identifiziert wurde, griff in letzter Hoffnung zu Liqui Moly Injection Reiniger. Erstaunlicherweise lief der Wagen nach der zweiten Tankfüllung mit dem zugesetzten Additiv wieder wie eine Eins. Meine Erklärung: irgendwas im Einspritzsystem muss total versifft gewesen sein. Eine Reinigungs- oder Schutzwirkung leite ich daraus für mich schon ab. Kann es aber nicht belastbar belegen ;)
 
Das große Verschmutzungsproblem hat ja das AGR und leider kommt da der Reiniger nicht dran,wenn man einen Direkteinspritzer fährt.
 
Diesen Thread hatte ich bisher in allen Autoforen in denen ich war :D
Grundsätzlich sehr durchwachsen.
Öladditive halte ich für nicht notwendig (es gibt es Herstellervorgaben dazu) aber ggf. doch als nützlich, das Zeug ist ja ohnehin syntetisch und enthält auch out of the Box viele Additive. Wobei man sich hier wieder fragen muss, warum wird das nicht gleich so gemacht für nen geringen Mehrpreis.

Ich halte die Sprit Dinger grundsätzlich für unnütz.
Allein das Mischungsverhältnis ist doch ein Witz. 250ml auf 50 - 60l Tank. Bestenfalls also 0,5%. Bei dem BASF Zeug sind es sogar nur 100ml.

Auch enthält normales Benzin, Super oder besser bereits Additive. Unbekannt welche. Da auch die Liqui Moli und Konsorten nicht oder nur gering bekanntgeben was in Ihren Additiven drin steckt, besteht immer die Chance von negativen Wechselwirkungen, unerwünschten Reaktionsprodukten etc..


Ich würde dann auch lieber zu den Premiumspritmarken greifen, auch wenn ich das nicht mache, die enthalten noch mehr Additive als Normal und vermutlich ähnliche Bestandteile wie die separaten Additive, allerdings vernünftig abgestimmt und ich denke pro Tankfüllung auf keinen Fall teurer.
Die "Beweisfotos" (Reinigungseffekt) sind identisch.



Eine konkrete positive Erfahrung:
Der BMW E46 meiner Eltern, 6 Zylinder, hatte öfter mal Zündaussetzer, das Auto lief dann sehr unrund auf 5 Töpfen. War wohl etwas bekanntes mit den Zündspulen, BMW tauschte aber nur die eindeutig Defekten. Motor An/Aus löste das Problem. Bis mein Vater durchgängig Super+ tankte, danach kam das nicht mehr vor. Kein Plan was die Zündspulen damit zu tun haben.

Konkret negative Erfahrung:
Ölspülung (also vor dem Ölwechsel*) als "Reinigung" bei meinem BMW E46 4 Zylinder bei ca. 120.000km. Ich hatte ab dem Zeitpunkt erheblichen Ölverlust bis ich ihn mit 220.000km verkauft habe. "Erheblich" heißt schwankend zwischen 1l/1000km und 1l/2500km. Das ist offiziell nicht schlimm, aber man sieht heute noch wo das Auto immer abgestellt war. "Öldicht" Zusatz hat auch nicht mehr geholfen, einige Dichtungen wurden getauscht, Ventildeckeldichtung war es nicht. Richtig Mühe habe ich mir bei der Suche allerdings auch nicht mehr gegeben.
Aber das Problem trat sehr eindeutig nach der Ölspülung auf.
 
allerdings vernünftig abgestimmt und ich denke pro Tankfüllung auf keinen Fall teurer.
Kommt erstmal aufs gleiche raus - Die ca 10 EUR zahlt man bei 50 Litern auch als Aufschlag z.B. für das Ultimate 102. Allerdings hat dieses ja auch noch eine höhere Oktanzahl die glaub ich nicht mit dem (Reinigungs-)Additiv zusammenhängt. Man kriegt also mit dem fertigen Premiumsprit dann unterm Strich etwas "mehr" fürs Geld (wenn man dran glaubt ;) )
 
Also ich tanke nur Shell V-Power Racing , kostet mich im Jahr 80 Euro mehr , durch den V-Power Deal.
So bekomme ich das gute Zeug ( 100 Oktan ) zum Preis von Super ( 95 Oktan )
Gibt mir einfach ein besseres gefühl .....
 
Ich benutze Liqui Moly im Motorrad zur Überwinterung als Benzinstabilisator. In den Tank des Autos kommt nichts außer dem 95 Oktansprit. Das Auto wird zwar wenig, aber regelmäßig gefahren. Meiner Meinung nach erübrigen sich damit solche Benzinzusätze, oder das tanken mit höherer Oktanzahl. Das ist natürlich eine Glaubensfrage, wie hier im Forum schon öfter angesprochen wurde.

Huhu
Ich benutze von briggs stratton das Fuel Fit.
Das ist zum überwinter für alle meine Gartengeräte.
Macht den Sprit bis zu 3 Jahre haltbar.
Aber in mein moped hab ich sowas noch nicht rein getan. Könnte man aber mal tun.
 
@Stefan 1.0 Mein Motorrad hat Vergaser mit elektronischer Benzinpumpe. Da kann viel verstopfen. Zudem hat es keinen herkömmlichen Benzinhahn, nur einen Abstellraum unter dem Tank. Ich möchte nicht den Tank lösen, den Hahn schließen und dann die Vergaser manuell zu leeren. Deshalb auch Liqui Moly.

Ansonsten bleibe ich bei meiner oben genannten Erfahrung, die ich mit all meinen Autos gemacht habe. Das ein oder andere Auto bekam sogar noch verbreiten Sprit.
 

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