DPF im Stadtverkehr - liegen Erfahrungen ...

pingpong

Kennt sich aus ★☆☆
Hallo zusammen,

wir wissen ja alle, dass ein Diesel im "Kurzstreckenverkehr" suboptimal ist. Der Diesel liebt längere Strecken bei denen der Motor und die ganze Abgasanlage, insbesondere der Katalysator und Dieselpartikelfilter schön warm wird und insbesondere der DPF den Ruß(?) verbrennt.

Jetzt bin ich bei meiner Recherche auf das Produkt von Ravenol DPF Cleaner gestoßen. Man weiß ja als langjähriger Autofahrer, dass es zahlreiche mehr oder minder sinnvolle Additive für Treibstoff und Öl* gibt. Dieses Additiv gibt man in den Tank und angeblich soll der DPF schon bei 350° C sich reinigen. Mir stellt sich nur die Frage, wie sich das mit dem "Zahnriemen in Öl" auf Dauer verträgt. Es ist ja auch sehr wahrscheinlich, dass auch Spuren des Additivs wähend der Verbrennung ins Motoröl* gelangen.

Wenn das Addon etwas "bringt" wäre es sicherlich deutlich günstiger als alle paar Jahre in einen neuen DPF investieren zu müssen.

Wie seht ihr das? Erfahrungen?

Zusatzfrage:
Für das unsägliche AGR Ventil / Brücke gibt es kein Additiv? Oder?

Gruß
Michael
 
In diesen Zusammenhang sind zwei Videos sehr Informativ, auch wenn beim ersten bei der Erstellung KI im Spiel war/ist.
 
Bei uns in der Gegend gibt es zumindest einmal nach der App "mehr-tanken" keine Tankstelle mit HVO ... Ich denke, dann müsste der DPF Cleaner vielleicht etwas bringen. Oder?

Gruß
Michael
 
Wie seht ihr das? Erfahrungen?
Was kann man sagen... immer unter Vorbehalt!

Kurzstreckenverkehr bspw. hier kondensiert unweigerlich unverbrannter Diesel an den Zylinderwänden und wäscht sich ins Motoröl* (Ölverdünnung). Kippst du nun den Ravenol DPF Cleaner in den Tank, wandern dessen chemische Wirkstoffe mit dem Diesel direkt hinab in die Ölwanne – genau dorthin, wo der Riemen der Ölpumpe badet.

Die chemischen Reinigungs- und Trägerkomponenten im Additiv greifen die Gummimischung des Ölpumpenriemens an.
Wenn sich dieser Riemen auflöst, verstopfen die Gummipartikel das Sieb der Ölpumpe.
Soweit so (un)gut.

Da die Chemie im Tank beim EA288-Motor ein russisches Roulette für die Ölpumpe ist, würde ich... (meine persönliche Sichtweise )

Einen Festintervall beim Ölwechsel* einführen. (Pflichtprogramm bei Kurzstrecke):

Codiere, (bzw. lasse es umstellen) den T-Roc* von "LongLife" (bis zu 30.000 km) um auf ein festes Intervall von maximal 10.000 bis 15.000 km oder einmal im Jahr.
Damit spülst du den eingetragenen Dieselkraftstoff samt Säuren rechtzeitig aus, bevor er dem Ölpumpenriemen gefährlich werden kann.

Verwende zwingend die exakte VW-Ölnorm (meist VW 507 00 oder VW 509 00)

Weiterführend:
Sollte der Filter nach Jahren im Kurzstreckenbetrieb tatsächlich wegen zu hohem Aschegehalt (den kein Additiv der Welt verbrennen kann) streiken, lässt sich der DPF des 2.0 TDI angeblich hervorragend ausbauen und von Fachbetrieben für einen Bruchteil des Neupreises regenerieren.

Mein Fazit im Bezug auf den T-ROC TDI

Dieses Additiv bringt dich nicht weiter
 

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