Plötzlicher Kühlmittelverlust

Wundert mich auch nicht so richtig, dass VW und alle anderen etablierten, deutschen Automarken dermaßen Probleme haben. Ein mir bekanntes IT Unternehmen aus dem Odenwald hat seine gesamte Flotte von VW komplett ersetzt. Die hatten, laut Aussage vom Chef, die "Faxen dicke". Nur Ausfälle und Probleme. Und dabei ging es bei rund 80 Mitarbeitern um eine größere Flotte mit verschiedenen VW Modellen und Jahrgängen ...

Ich halte euch auf dem Laufenden ...
 
moin @pingpong eine Anmerkung: es gibt einen Unterschied zwischen den Kühlmitteln G12 und G13. Das eine flockt aus, das andere nicht. Siehe auch den nachfolgenden Beitrag.

Dummer Gedanke: wenn ein Kühlmittel (G13) ausflockt, steht dem Kühlsystem dann noch ausreichend Kühlflüssigkeit zur Verfügung ? :rolleyes: Könnte da vlt. ein Zusammenhang bestehen ?

Welches Kühlmittel aufgefüllt ist, steht auf dem Ausgleichsbehälter.
 
Hallo Gandalf,
danke Dir für den Gedankengang. Ich habe den T-Roc* 2024 erworben und nie Kühlflüssigkeit nachgefüllt. Meines Wissens ist es aber G12 Evo, hatte mir einmal eine "Fertigmischung" für alle Fälle besorgt. Die war natürlich zuhause im Keller gestanden. Mal ehrlich, wer rechnet bei einem 3 Jahre alten Fahrzeug mit einem Kühlmittelverlust Aufgrund Überhitzung oder so ein idiotisches Sytem mit dem Lamellenventil! Welch ein Chaot von Ingenieur lässt sich soetwas einfallen? Das kommt gleich nach Zahnriemen in Öl* und den unsäglichen Kunststoffzahnriemen, natürlich auch in Öl, der die Ölpumpe antreibt! Und vor der Ölpumpe noch ein Sieb, was die kleinen Bröckchen wenn der Zahnriemen sich nach und nach auflöst, auffängt und den Öldruck mindert. Nach meinem unmaßgeblichen Verständnis ist meines Erachtens hierfür der Ölfilter zuständig aber kein Sieb vor der Ölpumpe ...

Lustig finde ich den Hinweis bei meiner Internetrecherche, dass betroffene Kunden sich nicht die Original VW Pumpe mit diesem Lamellenventil einbauen lassen sondern Alternativpumpen von Zulieferern, die diese unsägliche Fehlkonstruktion nicht haben. Damit wäre dieses Problem ein für alle mal beseitigt.
Das kann man natürlich nur machen, wenn man außerhalb der Gewährleistung / Garantie die Pumpe tauschen muss.

Das geht mit dem AGR Ventil und der verkokten Brücke(?), heißt das so, weiter ... Alles Dinge die wirklich nicht sein müssen.

Da fehlen einem einfach die Worte ...
 
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Anm.: ich hätte Dir auf #23 sogar ein :like: gegeben, wenn Du nicht

Welch ein Chaot von Ingenieur lässt sich soetwas einfallen?

geschrieben hättest. Das ist nun mal unsere Natur, alle Möglichkeiten in Erwägung zu ziehen und zu durchdenken ("geht nicht dies, so geht doch das"). Wenn dabei eine These "vor die Wand läuft" oder "ad absurdum" geführt werden kann, ist das auch ein Ergebnis. Manchmal gibt es aber Entscheidungen, die solche Erkenntnisse von "Technikern" ignorieren.

:beer:
 
Also der Fehler mit der festsitzenden Verstellblende am Flügelrad der Wasserpumpe ist mir aus aus dem Golf* 7 - Forum bekannt, auch oft beim TDI, allerdings Vorfacelift, soll bei bestimmten Baujahren relativ häufig vorkommen. Die Maskierung des Flügelrades dient dazu, dass im kalten Zustand weniger/kein Kühlwasser gefördert wird und der Motor schneller warm wird. Die Maskierung wird elektrisch gesteuert und verklemmt sich mit der Zeit, mal früher, mal später oder gar nicht. In unserem Golf 7, 1.6 TDI sind wir 200500 km ohne Probleme gefahren, danach wurde die Pumpe mit dem Zahnriemen gewechselt und auf G12 evo umgestellt. Ich hatte auch nach einer Alternativ-Pumpe ohne Maskierung gefragt, der Mechaniker winkte ab und entgegnete, das Problem wäre behoben und sei an neueren Pumpen nicht mehr relevant.

Manche raten, die Elektrik der Maskierung lahmzulegen, solange diese noch funktioniert, es wird wohl nur ein Stecker oben am Motor abgezogen, danach ist die Maskierung ständig offen (Normalzustand), der Motor wird minimal weniger schnell warm und alles wäre gut. Andere raten davon ab. Ich habe einen Kumpel gefragt, der in einer guten VW-Niederlassung arbeitet, der hat sich kundig gemacht und der Mechaniker riet ab.

Bei neueren Modellen liest man eigentlich nichts. Da die Maskierung aber offensichtlich noch vorhanden ist, wird demzufolge der eine oder andere Fall, auch wenn die Pumpen verbessert wurden, auch hier nicht ausbleiben. Wenn es einmal aufgetreten ist, hätte ich kein gutes Gefühl mehr.

G13 soll, wie oben schon erwähnt, ausflocken und kann den Kühlkreislauf verstopfen. Beim Golf 7 soll man es meistens daran bemerken, wenn die Heizung ungleichmäßig heizt, also Beifahrerseite kalt bleibt.
 
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Man liest in Foren ja auch immer nur die schlimmen Sachen. Und das wird dann immer auf alle anderen runtergebrochen. Ist die Natur der Sache, rational nicht zu erklären. Gute Erfahrungen werden so gut wie nie geteilt. Tut man es dann doch steht man in der Fanboyecke.
Ich fahre seit der Verteilereinspritzpumpe (1996) VW/AUDI TDIs in verschiedenen Leistungs- und Entwicklungsstufen. Was ist mir alles gesagt worden, dass mir der Pumpe Düse ASZ irgendwann um die Ohren fliegen wird (Verkokung, Turboschaden, Luftmassenmesser, Piezzodüsen usw.). Jetzt die CR TDIs (AGR ...). Nix dergleichen bei allen. Immer um die 200000km und mehr hauptsächlich Kurzstrecke. Und Kühlmittelverlust bzw. Wasserpumpenschaden ist mir noch nie untergekommen.
 
Darf ich mal am Rande fragen wie oft das Kühlmittel eigendlich gewechselt werden soll?
 
es ist kein Wechselintervall vorgesehen
 
@Au37x Es ist richtig, dass man in Foren / sozialen Netzwerken meist nur die schlimmen Sachen liest. Positives wird seltener berichtet. Doch ich muss sagen, ich bin grundsätzlich mit meinem T-Roc* - bisher - sehr zufrieden. Ein kleiner SUV, der etwas älteren Menschen, bin 62, durch die höhere Einstiegsposition sehr zu vor kommt. Auch vom Fahren her gibt es keine Probleme. Doch wo viel Licht ist, also das Positive, sollte man auch die negativen Dinge erwähnen dürfen. Das ist aber ein ganz allgemeines Problem insbesondere der deutschen Autoindustrie. Das sind alles hausgemachte Probleme, die nicht unbedingt auf Missmanagement zurückzuführen sind sondern einfach ein teils eklatanter Qualitätsverlust. Wir wissen alle, wie lange die heutigen Autos geplant halten und dann beginnen die Probleme bis hin zur Verschrottung. Früher hatte ein Auto locker 350.000 - 500.000 km, natürlich bei guter Pflege, schaffen können. Heutzutage munkelt man 100.000 km oder 10 Jahre. Wir in D waren schon immer sehr viel teurer als die Mitbewerber aus dem Ausland aber ein deutsches Auto war der Maßstab für Qualität und Innovation.
 
Aktueller Stand in meinem ursprünglichem Fall:
Der T-Roc* hat keine deratigen Probleme mehr veranstaltet. Ein Schreiben an VW Kundensupport ist seit gestern raus. Mal schauen, was VW direkt zu diesem Thema sagt. Ich rechne aber mit nichts ...

Ich halte euch auf dem Laufenden ...
 

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