Bremsgeräusche...

Bzgl. dem muhen:

Ist die TPI für bspw. Modelle aus 2020 dieselbe wie für Modelle aus 2022?

Weiß dass jemand?

Eventuell sagt der Händler, seit 2020 hat sich einiges geändert und da wirde bereits ein anderes Material verwendet....
 
Mein T-Roc*, Erstzulassung 6.2024, 1.5 TSI, Kilometerstand 20.000, hat seit ein paar Wochen gelegentlich auch dieses fürchterlich laute Muhen.

Der Freundliche hat sich die Bremsanlage hinten angesehen und gesagt, dass an der Anlage alles in Ordnung ist. Das Problem kommt von den Bremsbelägen / Bremsstaub. Dieser wäre auf den Bremsscheiben und verursache diese laute Geräusche. Seine Empfehlung: 3x von Tempo 100 kräftig auf 0 km/h abbremsen.

Wo soll man dann so was machen? Auf den wenig bei uns befahrenen Landstraßen und Autobahnen?!!! UND warum macht er das muhen nicht beim Bremsen in Fahrtrichtung nach vorne?

Weiß jemand ob es die TPI (2049996/5) mit Bremsbelagwechsel noch gibt oder neuere Lösungen gibt?
 
warum macht er das muhen nicht beim Bremsen in Fahrtrichtung nach vorne?
Die Bremsen sind, konstruktiv, für Vorwärtsfahrten optimiert. (Bremsbeläge sind auch leicht keilförmig)

Der Kraftverlauf ändert sich, beim Rückwärtsbremsen, genauso wie Schwingung und Reibung.


Der Händler hat recht mit dem Bremsvorgang. Ich würde eher versuchen (auf einem leeren Parkplatz vom Supermarkt beispielsweise) beim Rückwärtsfahren stark abzubremsen.
(... kann was bringen.. Kann!)

Ansonsten Belege mit Antischwingungsblechen montieren lassen.

Es ist jedenfalls kein sicherheitsrelevanter Mangel, eher nur nervig.
 
Danke für Info.
Das muhen ist nicht nur nervig sondern auch Megapeinlich wenn man z.B. auf dem Aldiparkplatz rückwärts aus der Parklücke fährt. Die erschrockenen und mitleidigen Gesichter der Leute …
 
Bekanntes Problem. Neue/andere Bremsklötze beheben das (z.B. ATE). Ja, auch bei relativ neuen Fahrzeugen.
 
Ja, es ist ein "bekanntes Problem", sogar mit TPI.

#332 in diesem Thema hat die Lösung:
Bremsbeläge mit dem Endbuchstaben J muhen nicht.

p.s.: falls Du sicher gehen möchtest, bevor der Vorführeffekt bei Deiner Werkstatt eintritt ("er muht nicht"), nimm ein video auf, in dem das Muhen zu hören und Dein Kennzeichen und Deine FIN* (links unten hinter der Windschutzscheibe) zu erkennen sind.

*verlangt Cupra mittlerweile bei Beweis- videos
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für Info.
Das muhen ist nicht nur nervig sondern auch Megapeinlich wenn man z.B. auf dem Aldiparkplatz rückwärts aus der Parklücke fährt. Die erschrockenen und mitleidigen Gesichter der Leute …
Moin Rocky,

bin da voll bei Dir und die Aussagen von VW und den Werkstätten nach dem Motto "It's not a bug, it's a feature.", dann schon traurig.
Bei mir ist es irgendwann weggegangen und durch das VW übliche Bremsen-Qietschen (Nächste Feature;) ) abgelöst worden.
Mal schauen ob VW gelernt hat oder die Mitglieder des Forums die sich schon für den neuen T-Roc* entschieden haben, dass Gleiche zu berichten wissen.
Neues Jahr, neue Erkenntnisse. Kommt gut rein.

LG Crusher
 
hm, ich fahre seit 2002 durchgehend Produkte aus dem VW Konzern, darunter diverse VW's und auch unser Firmenfuhrpark besteht zu großen Teilen aus VW's. Ein typisches Bremsenquietschen konnte ich bislang nicht feststellen.

Das Muhen hatten wir bislang auch nicht (haben meinen 2019er 2.0 TSI und einen 2018er 1.0 TSI in der Familie), aber das ist ja ein bekanntes Problem und wir haben anscheinend einfach nur Glück gehabt!
 
Ist die TPI für bspw. Modelle aus 2020 dieselbe wie für Modelle aus 2022?

Weiß jemand ob es die TPI (2049996/5) mit Bremsbelagwechsel noch gibt oder neuere Lösungen gibt?

zwei berechtigte und gute Fragen, leider weiß ich es nicht.

Soviel mir bekannt, werden TPI´s erst erstellt, wenn mehrere ( ... ) gleichlautende Beschreibungen und Diagnosen zu ein und demgleichen Problem vorliegen. M.W. sind TPI´s so aufgebaut, dass sie a) die Beschreibung/ Beanstandung des Kunden, b) die Diagnose und c) die dementspr. Vorgabe von WOB enthalten.

Dementspr. könnte ich mir vorstellen, dass TPI´s fortgeschrieben werden, indem ggf. Modelljahre oder Teilenrn. (gewisser Chargen) ergänzt werden. Das Problem ansich ist ja das Gleiche. Deshalb würde ich die genannte und oben verlinkte TPI sowie die Teilenr. der alternativen Bremsbeläge mit dem Endbuchstaben "J" notieren und mit dem o.g. video die Werkstatt ansprechen. Es sei denn, einer der vielen VW´ler hier weiß mehr.
 
Heute hatte ich weiteren Termin in der Werkstatt.
Ich habe ein Soundfile mitgenommen auf dem das Muhen sehr deutlich mehrfach zu hören war.
Das Problem ist bekannt. Es wurde wieder auf die Bremsbeläge verwiesen. Die TPI 2049996/5 greift nicht für mein Modell (150 PS, Zulassung 6/2024). Ein Verweis auf Bremsbeläge mit J am Ende verlief auch negativ. Es gäbe nur noch einen Bremsbelag. Von einer neuen Bremsanlage (Preis 700€) wurde mir abgeraten.
Von der Werkstatt wurde (kostenlos) der Bremsbelag durch intensives Bremsen „gereinigt“. Wie dieses Bremsen gemacht wurde kann ich nicht sagen, da ein VW-Mitarbeiter mit dem Wagen alleine fortfuhr.
 
Beim Audi A2 den ich vorher hatte sah das in der Regel so aus, dass man den Wagen mehrfach schnell Rückwärts gefahren ist und dann eine Gefahrenbremsung mit ABS-Eingriff gemacht hat. Zusätzlich Vorwärts war auch nicht verkehrt.
Diente zwar der Rostprävention an den hinteren Bremsscheiben aber ich denke da wird es keine neue WUndertechnik geben
 

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