noch ein Nachtrag: die Werkstatt ist nur einen Steinwurf weit von uns entfernt. Hatte den Wagen da am Dienstag nur abholt und zu Hause abgestellt. Als ich heute dann den Wagen länger gefahren hatte fiel mir zügig ein Wummern zw. 30 und 70 km/h auf. Hätte ich nicht erstmal zu meinen Terminen fahren müssen wäre ich sofort zur Werkstatt gefahren und war zügig genervt und irritiert. Man muss sich das Geräusch und die Vibrationen ziemlich exakt genau so wie einen Sägezahn im Reifenprofil vorstellen. Hatte schon die Befürchtung, dass die Räder von vorne nach hinten getauscht wurden und dadurch tatsächlich ein Sägezahn in meinen gerade mal 5.000 km alten Conti AllSeason Contact II zum Vorschein kommt.
Bei einem meiner Termine hatte ich dann Wartezeit und habe die genutzt um mal etwas zu googeln. Und siehe da: die Google KI hat für "Wummern nach Bremsentausch" direkt ausgeworfen, dass das häufig in der "Einfahrphase" normal seie, weil die Scheiben spätestens durch das Anziehen der Radschrauben leicht verzogen werden und sich das erst runterschleifen muss. Ehrlich gesagt: hatte ich noch nie in über 30 Jahren Autofahren und habe ich bislang auch nie etwas von gehört. Aber siehe da: ein paar mal mehr gebremst als notwendig (natürlich keine Vollbremsung mit den neuen Teilen, wobei das bei wärmebehandelten ATE-Belägen angeblich kein Problem mehr darstellt bzw. kein vorsichtiges Einfahren der Beläge mehr notwendig ist) und schon wurde das Wummern spürbar weniger und am Ende nach ca. 50 km war es weg.
Diese Erfahrung wollte ich zumindest mal eben mitteilen weil die Meisten vermutlich auch noch nie davon gehört haben und ihnen so der erste Schreck genommen werden könnte
