Ölwechsel bei ATU

"Deutsche T-Roc* Modelle sollten alle 2 Jahre oder 30.000 km als Ölservice-Intervall haben"

ja, aber flexibel, also je nach Einflussgrössen wie Kurz-/Langstreckenbetrieb, viel Autobahnvollgas, häufiger oder seltener hohe Belastungen etc.. "überlegt" sich doch das Fahrzeug, wann der Ölwechsel* gemacht werden muss, also innerhalb des Rahmens von 2 Jahren/30.000 km, aber meist früher.

Korrigiere mich bitte wenn nötig, ich bin da etwas raus weil auf Festintervall umgestellt.
 
"Deutsche T-Roc Modelle sollten alle 2 Jahre oder 30.000 km als Ölservice-Intervall haben"


Korrigiere mich bitte wenn nötig, ich bin da etwas raus weil auf Festintervall umgestellt.
Du hast alles richtig beschrieben. ;):like:
 
"habe ich dann wieder 2 Jahre bis zum nächsten Zeit ?"

Liest Du nicht was sonst so im Thema hier geschrieben wird?!;-) Max. 2 Jahre....und ja: wenn Du nichts anderes verlangst, dann bleibt es beim flexiblen Intervall mit bis zu 30.000 km.....ausser Du gehst zu ATU bei uns im Nachbarort: die haben bei meiner Schwägerin Longlife abgerechnet, aber auf Festintervall umgestellt....
 
Liest Du nicht was sonst so im Thema hier geschrieben wird?!;-).und ja: wenn Du nichts anderes verlangst, dann bleibt es beim flexiblen Intervall mit bis zu 30.000 km..

entschuldige und danke für klare Aussage .
 
Ich würde sagen, es ist eine Frage des Fahrprofils.
 
Fest oder flexibel, das ist genauso eine Glaubensfrage wie ob den Handyakku ganz oder nur 80% auflade.
Nun, eigentlich vermischst du zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Beim Handy*-Akku geht es um eine technische Optimierung:
80 % statt 100 % kann die Alterung des Akkus reduzieren, während 100 % mehr Reichweite bringt. Da gibt es tatsächlich unterschiedliche sinnvolle Strategien.

Beim Ölwechsel* ist es dagegen keine reine Glaubensfrage....

Entscheidend sind Motor, Öl*, Betriebsbedingungen und Herstellervorgabe.

Fester Ölwechsel:
z. B. alle 15.000 km/12 Monate. Du weißt genau, wann gewechselt wird.

Flexibler/LongLife-Intervall:
Das Fahrzeug berücksichtigt u. a. Öltemperatur, Drehzahl, Last und Betriebsbedingungen und berechnet daraus den Zeitpunkt des Ölwechsels.

Eine Glaubensfrage wäre es, wenn beide Varianten technisch gleichwertig wären. Beim Ölwechsel gibt es aber konkrete technische Faktoren, die den Verschleiß und die Ölalterung beeinflussen.

Fest oder flexibel ist deshalb eher eine Frage des vorgesehenen Wartungskonzepts und des tatsächlichen Fahrprofils – nicht des Glaubens.

Meine Sicht der Dinge, auf deinen Vergleich
 
Ich mache mir da keinen Kopf. Meine letzten beiden Fahrzeuge waren beide mit LongLife unterwegs und sind in jeweils zwölf Jahren weit über 200000km gelaufen. 90% Kurzstrecke. Wenn sie nach Inspektion bzw. Ölwechsel* verlangt haben, dann ist es eben gemacht worden.
 
"Fester Ölwechsel:
z. B. alle 15.000 km/12 Monate. Du weißt genau, wann gewechselt wird."

Neben technischen Aspekten war das für mich DER Hauptgrund, warum ich auf Festintervall umgestellt habe. Jetzt sind Service und Ölwechsel immer zum gleichen Termin (fahre nur 10.000 km/Jahr) und für mich so planbar, dass ich ihn in die Osterferien legen kann. Da brauchen wir nicht beide Autos, weil mindestens einer von uns beiden nicht arbeiten muss.

Technische Aspekte:

In der Regel bin ich mit flexiblem Intervall mit allen meinen Autos der letzten 20 Jahre kaum länger/weiter gefahren als man es mit einem Festintervall tut.

Für meinen 2.0 TSI DKZA Motor muss ich im flexiblen Intervall zwingend teures und sehr dünnes 0W20 fahren. Dünne Öle sind bei hohen Belastungen und/oder hohen Temperaturen extrem niederviskos und somit nicht so druckfest wie dickere Öle (wichtig, damit das Öl* an den hochbelasteten Schmierstellen nicht verdrängt wird und dadurch der Schmierfilm abreisst). Kommt jetzt kurzstreckenbedingte Ölverdünnung dazu wird es noch kritischer. Einziger Vorteil eines 0W Öles ist, dass es nach dem Kaltstart relativ zügig in ein performantes Temperaturfenster kommt

Im Festintervall kann ich neben 0W20 aber auch 0W30 und 5W30 laut VW Freigabe fahren, laut einer Freigabe durch Liquy Moly aber sogar ein 5W40 (darauf haben FTS meinen Motor nach einer Spülung umgestellt). Das ist besonders für meinen auf 260 PS/430 Nm aufgemachten Motor wichtig.
 
Ich mache mir da keinen Kopf. Meine letzten beiden Fahrzeuge waren beide mit LongLife unterwegs und sind in jeweils zwölf Jahren weit über 200000km gelaufen. 90% Kurzstrecke. Wenn sie nach Inspektion bzw. Ölwechsel verlangt haben, dann ist es eben gemacht worden.
alles gut! Wichtig wäre aber, wie oft Du einen Ölwechsel machen musstest. Bei 90% Kurzstrecke sorgt das Fahrzeug in der Regel dafür, dass man mit einer Ölfüllung auch nicht länger fährt als im Festintervall. Wobei weit über 200.000 km in zwölf Jahren dafür sprechen, dass die Fahrzeuge eher nicht im extremem bzw. klassischen Kurzstreckenbetrieb gefahren wurden (bei dem das Öl* nie auf ausreichende Temperaturen kommt, um Ölverdünnung entgegen zu wirken)
 
Meine Kurzstrecke war zu meinem alten Arbeitgeber. 25 Jahre 6 km hin und wieder zurück. Warum ich dann einen Diesel fahre? Weil mir das einfach besser gefällt. Ich mache mir nix aus irgendwelchen Fahr- oder Anforderungsprofilen.
Die einzigen festen Termine die ich einhalte sind, die TÜV Termine. Wobei es es durchaus mal vorgenommen ist, dass ich den zwei Monate verpasst hatte.
Nee, wenn das Auto sagt es will in die Werkstatt dann kommt es dahin und gut ist.
 

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