Knarzendes / Qietschendes Geräusch Hinterrräder / Hinterbremsen

azad-kks

Kennt sich aus ☆☆
Guten Abend zusammen,

Ich hätte eine Frage zu unserem 6 Monate alten 1.5 TSI DSG. Seit Anfang an nehmen wir aus dem hinteren Bereich der Räder/Bremsen ein knarzendes/quietschendes Geräusch beim aus-und einsteigen ins Auto wahr. Also sobald das Auto im stillstand ist. Ich habe gestern mal im hinteren Bereich das Fahrzeug hin und her gerüttelt und ein Video davon gemacht. Vielleicht kennt jemand das Problem und hat mir einen Rat.
Ich habe das Auto heute beim VW Händler gehabt. Als dieser es auf der Bühne hatte, konnte er nichts auffälliges sehen. Aber das Geräusch war natürlich reproduzierbar. Er meinte, man müsste der Sache tiefer nachgehen. Evtl mal die Bremsen hinten zerlegen und anschauen ob da irgendwas dazwischen ist oder ob da irgendwas geschmiert werden muss.
Ich habe das Auto im Februar als Neuwagen gekauft, und das Problem bestand von Anfang an.
Mir ist bewusst, dass ich hätte gleich den Händler ansprechen sollen. Das tat ich leider nicht.
Ich bin dankbar über jeden Rat.
Hier habe ich das Video hochgeladen.

 
ach Herrje, schon wieder ein "knarzendes Geräusch" .. :confounded: (gib´ das mal in der Suche ein .. )

Aber das Geräusch war natürlich reproduzierbar. Er meinte, man müsste der Sache tiefer nachgehen.

das ist schon mal gut, dann soll er der Ursache auf den Grund gehen. Ich (1.5 TSI Schalter) find´s nicht normal.

Da das eindeutig hörbare Knarzen bei "Motor aus" reproduzierbar ist, hat es m.M.n. schon mal nichts mit dem Antrieb zu tun. Also wäre m.M.n. die nächste Frage, war die Feststellbremse (Parkbremse) angezogen ? Dann könnte es VIELLEICHT mit den Bremsbelägen ( ... ) zu tun haben. Glaube ich zwar weniger, weil Du quer zur Längsachse "hin und her gerüttelt" hast, aber m.E. noch nicht ganz auszuschließen. Mit größerer Wahrscheinlichkeit tippe ich auf "Fahrwerk" (Dämpfer, Domlager, Spurstange, etc.. - p.s.: gab es hier nicht auch schon mal Beiträge wo irgendwelche "Manschetten" (sry, war ein langer Tag, mir fällt die genaue Bezeichnung gerade nicht ein) Ursache für ein Knarzen waren ?).

Bin aber kein KFZ- Mechatroniker, deshalb mein o.g. Rat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Er meinte, man müsste der Sache tiefer nachgehen. Evtl mal die Bremsen hinten zerlegen und anschauen ob da irgendwas dazwischen ist oder ob da irgendwas geschmiert werden muss.
Womit er recht hat.
Man kann nun viel herumrätseln , vom Stoßdämpfer (Lager), hin zur Feder/ Federteller, Stabilisator/Koppelstange, Bremssattel/ Beläge.... etc.. etc..
 
Spontan ohne das Audiofile dachte ich an „Muhen an der Hinterachse“
Aber das Audiofile hört sich nach verspannter Hinterachse an.
Bitte folgendes testen auf einem Parkplatz am besten:
Autohold und automatische EPB aus machen. Einen Meter vorwärts fahren, gefühlvoll Bremsen bis Stillstand.
DSG auf N stellen, Fuß vom Bremspedal (Achtung Fahrzeug kann weg rollen, eigentlich logisch 😉) danach die EPB aktivieren.
Motor laufen lassen und DSG auf N lassen.
Erneut testen ob das Geräusch vorhanden ist.

Wenn Ja, sind die Befestigungsschrauben der Hinterachse verspannt angezogen.
Das Problem sollte der Händler aber kennen! Abhilfe laut Reparaturleitfaden. (HA-Träger, Domaufnahme und Stoßdämpfer lockern auf der Scherenbühne (Räder müssen im belasteten Zustand sein, keinesfalls angehoben) und nach Vorgabe selbstsichernde Muttern ersetzen und festziehen. Steht alles im Reparaturleitfaden oder der passenden TPI (Technische-Produkt-Information = Arbeitsanweisung für die Werkstatt bei „bekannten Problemen“ und deren Abhilfe)

Wenn das Geräusch nicht mehr vorhanden sein sollte, dann stimmt das Timing zwischen Autohold und EPB nicht.
Das muss der Händler in Abstimmung mit Wolfsburg klären und beheben durch eine Softwareanpassung.

Dran denken Autohold und EPB wieder einstellen wie (vorher) gewünscht.

Evtl mal die Bremsen hinten zerlegen und anschauen ob da irgendwas dazwischen ist oder ob da irgendwas geschmiert werden muss.
Seriöse Aussage 👍 Das war hoffentlich nicht der Werkstattmeister, wenn doch würde ich mir ne andere Vertrags-Werkstatt suchen.
Ein Stein wäre vorstellbar, erzeugt aber nicht derartige Geräusche.
Hinterachse „irgendwas“ schmieren? Nur gealterte oder stark verschmutze Gummilager werden mit Silikonfett behandelt. Aber nicht bei einem 8 Monate altem Neuwagen. Die Ursache muss behoben werden und nicht die Auswirkung.
 
Spontan ohne das Audiofile dachte ich an „Muhen an der Hinterachse“
Aber das Audiofile hört sich nach verspannter Hinterachse an.
Bitte folgendes testen auf einem Parkplatz am besten:
Autohold und automatische EPB aus machen. Einen Meter vorwärts fahren, gefühlvoll Bremsen bis Stillstand.
DSG auf N stellen, Fuß vom Bremspedal (Achtung Fahrzeug kann weg rollen, eigentlich logisch 😉) danach die EPB aktivieren.
Motor laufen lassen und DSG auf N lassen.
Erneut testen ob das Geräusch vorhanden ist.

Wenn Ja, sind die Befestigungsschrauben der Hinterachse verspannt angezogen.
Das Problem sollte der Händler aber kennen! Abhilfe laut Reparaturleitfaden. (HA-Träger, Domaufnahme und Stoßdämpfer lockern auf der Scherenbühne (Räder müssen im belasteten Zustand sein, keinesfalls angehoben) und nach Vorgabe selbstsichernde Muttern ersetzen und festziehen. Steht alles im Reparaturleitfaden oder der passenden TPI (Technische-Produkt-Information = Arbeitsanweisung für die Werkstatt bei „bekannten Problemen“ und deren Abhilfe)

Wenn das Geräusch nicht mehr vorhanden sein sollte, dann stimmt das Timing zwischen Autohold und EPB nicht.
Das muss der Händler in Abstimmung mit Wolfsburg klären und beheben durch eine Softwareanpassung.

Dran denken Autohold und EPB wieder einstellen wie (vorher) gewünscht.


Seriöse Aussage 👍 Das war hoffentlich nicht der Werkstattmeister, wenn doch würde ich mir ne andere Vertrags-Werkstatt suchen.
Ein Stein wäre vorstellbar, erzeugt aber nicht derartige Geräusche.
Hinterachse „irgendwas“ schmieren? Nur gealterte oder stark verschmutze Gummilager werden mit Silikonfett behandelt. Aber nicht bei einem 8 Monate altem Neuwagen. Die Ursache muss behoben werden und nicht die Auswirkung.
Hallo und vielen dank für die ausführliche Antwort.
Und auch allen anderen danke für eure bisherige Antwort.
Ich habe das jetzt an 3 unterschiedlichen Parkplätzen getestet. Auf gerade Fläche damit es nicht zum rollen kommt.
EPB und Autohold aus, etwas vorfahren und sanft zum Stillstand abbremsen. Dann auf Stellung N und runter von der Bremse.
Das Ergebnis:
Aktiviere ich dann die EPB, und rüttle ich am Auto, ist das Geräusch immer noch zu höre.
Lasse ich die EPB deaktiviert, höre ich das Geräusch nicht.
Hier nochmal ein Video mit aktivierter und deaktivierter EPB.

 
Wenn Cupra dies in #4 schon analysiert und einen Reparatur Leitfaden vorgibt dann stellt sich mir die Frage was das für eine Super Fachwerkstatt ist das die es nicht wissen sonder irgend welche Vermutung aufstellt was es ev. sein könnte. Jetzt geht der Kunde schon hin und sagt der Werkstatt was zu tun ist. Tolle Fachwerkstatt.
 
Früher hat die Fachwerkstatt den Fehler gesucht und versucht zu beheben. Bekam dafür auch eine Vergütung für erbrachte Gewährleistung. Aber heute meldet die Werkstatt das Fehlerbild nach Wolfsburg und dort wird entschieden was die Werkstatt machen darf und muss. (Und wofür der Händler auch eine Vergütung bekommt.)
Ich liege sicherlich nicht immer richtig, aber in dem Fall und mit dem Test bestätigt, würde ich 90% Trefferquote meinen.

Danke @Cupra für Deine analytischen und kompetenten Beiträge !
Danke Gand-Alf, jetzt werde ich rot. Du bist Schuld 😂
Bleibt aber realistisch erst mal abzuwarten, was die Werkstatt tatsächlich umgesetzt hat zur Behebung. Ich kann auch voll daneben liegen, daher die Bitte an @azad-kks halte uns auf dem Laufenden.

Jetzt geht der Kunde schon hin und sagt der Werkstatt was zu tun ist. Tolle Fachwerkstatt.
Leider je nach Werkstattmeister unterschiedlich. Die guten Meister werden immer weniger.
In kleinen familiengeführten Betrieben trifft man noch öfters Werkstattmeister mit Wissen und schwarzen Händen. 😉
 
@Cupra
Danke dir! Ich werde das auf jeden Fall so der Werkstatt mal mitteilen und je nach Reaktion, dort einen Termin für die ausführliche Diagnose machen. Es war ein Serviceberater der das Auto auf die Bühne genommen und grob angeschaut hat. Wenn er den guten Rat von dir nicht berücksichtigt, werde ich das Fahrzeug dort auch nicht anschauen lassen. Aber in jedem Fall werde ich das Ergebnis hier mitteilen.
Aber eine kleine Frage noch. Wäre das denn ein Garantiefall?
 
(Wir sind keine Jura Forum und ich kein RA, aber meine Meinung darf ich schreiben. 😉 )
Meiner Einschätzung und Erfahrung nach, bei Privatkauf Ja wenn die Kilometerleistung nicht erheblich über dem zu erwartenden Durchschnitt liegt. Vgl. BGB §434 (Kürzlich wurde der Gesetzestext geändert. Neue Version Juni oder Juli 2026) Den blöden § am besten Auswendig lernen, verschafft beim Serviceleiter gleich mal einen sachlichen aber netten Standpunkt. 😉
Je öfter man in einem Reklamationsgespräch den Namen seines Gesprächspartners nennt, desto bemühter wird er. 👍

Bei vergleichbaren Fahrzeugen (Preis und Güte) ist es nicht „Stand der Technik“ dass Bremsen quietschen oder wie in deinem Fall ungewöhnliche Geräusche entstehen. Bis zu 12 Monaten muss der Garantiegeber dir beweisen, dass das Fahrzeug mangelfrei ist. Danach Beweisumkehrlast, was aber Volkswagen sehr selten für sich beansprucht.
Den Mangel hast Du ja bereits dokumentiert, stell das File dem Händler zu Verfügung und er vermag den Mangel nachzuvollziehen.

Achte drauf, dass der Werkstattauftrag ausdrücklich als Gewährleistungsauftrag erstellt wird. (Stempel „Gewährleistung“ meistens)
Normal sollte der Annahmemeister während des Gespräches bereits bei sich im System über die Fahrgestellnummer und auch ohne FIN prüfen ob es eine „Servicemaßnahme“ bereits gibt und auf eine bestehende TPI prüfen. Falls nicht erstellt er eine sogenannte DISS Meldung ans Werk. Frag da auch gerne konkret nach ob er das geprüft hat, spätestens ab da wird er hellhörig und das Koffein wirkt auch bei ihm. Klappern gehört zum Handwerkszeug 😊 Nicht wundern wenn du gefragt wirst ob du im Konzern tätig bist.
Zusätzlich bestehe darauf, dass im Auftrag auch steht, dass der Mangel bereits seit dem Kauf besteht. Das vereinfacht dir das Leben 😉 falls es eine/mehrere „erfolglose Nachbesserung“ wird. Was keiner hofft und denkt! (Für den Fall §437,323 und 346 BGB)

So Roman Ende. Ein einfaches Ja auf deine Frage hätte vielleicht gereicht 😂😂😂
 
@Cupra danke für deine ausführliche Erklärung.
Ich war heute in einer zweiten VW Werkstatt.
Dort hat man sprühfett auf den Bremssattel aufgesprüht und das Problem ist nun deutlich reduzierter. Evtl hätte da noch ein Schuss mehr drauf können, aber darum kann ich mich dann selbst kümmern.
Sie meinten, dass von Werk aus da evtl einfach zu wenig Fett aufgetragen wurde.
Klingt das plausibel und könnte das wirklich alles gewesen sein? Es ist deutlich besser. Beim ein-und aussteigen taucht das Geräusch nicht mehr auf. Auch beim lenken im stand während die Bremse aktiv ist, sind die Geräusche weg. Nur wenn ich das Auto hin und her rütteln höre ich es noch leicht. Aber weniger als vorher.
Also scheint das einfetten doch etwas gebracht zu haben. Sollte ich da noch ein bisschen mit WD-40 Sprühfett nachsprühen?
Ich habe ein paar Bilder gemacht als Orientierung wo gesprüht wurde und wieviel.

#1 https://www.directupload.eu/file/d/9402/kglnc83h_jpg.htm
#2 https://www.directupload.eu/file/d/9402/i4bgrhvu_jpg.htm
#3 https://www.directupload.eu/file/d/9402/fr9vr5mi_jpg.htm
#4 https://www.directupload.eu/file/d/9402/okyjemjn_jpg.htm
#5 https://www.directupload.eu/file/d/9402/762b9x5i_jpg.htm
 
Mach selbst bitte nichts. Keinesfalls WD40 oder „normales“ Sprühfett. Das hat an einer Bremsanlage Nix zu suchen.
Was die Werkstatt sehr reichlich und großzügig bereits verwendet hat ist Plastilube oder was vergleichbares als temperaturbeständige Keramikpaste bis ca 1400 C
Die Werkstatt hat „fast“ erfolgreich die Auswirkung vorübergehend abgestellt. Serviceorientiert und schön wenn die es ohne Termin zwischenrein gemacht haben. Aber nicht die Ursache.

Sieht zu dem nach einer „schnellen Abhilfe“ aus, sehr reichlich verteilt, aber im eingebauten Zustand! und nicht da wo es sein sollte. Normal sollte man Beläge entnehmen und lediglich auf der Belagplatte an der Auflagefläche (Kolben und Zange) wenig drauf und in gleicher Lage wieder einbauen falls wenig km auf den Belägen. Ansonsten neue Beläge. (Im eingebauten Zustand sieht man von der Paste lediglich den Rand zwischen Belag und Zange eine kleine „Wurst“; wenn überhaupt.)
Würde jetzt mal zwei Wochen fahren und dann erneut beurteilen, ob du damit leben kannst.
Vermute früher oder später wird das Geräusch wieder dominanter werden und du wieder vorstellig in der Werkstatt.
 
Mach selbst bitte nichts. Keinesfalls WD40 oder „normales“ Sprühfett. Das hat an einer Bremsanlage Nix zu suchen.
Was die Werkstatt sehr reichlich und großzügig bereits verwendet hat ist Plastilube oder was vergleichbares als temperaturbeständige Keramikpaste bis ca 1400 C
Die Werkstatt hat „fast“ erfolgreich die Auswirkung vorübergehend abgestellt. Serviceorientiert und schön wenn die es ohne Termin zwischenrein gemacht haben. Aber nicht die Ursache.

Sieht zu dem nach einer „schnellen Abhilfe“ aus, sehr reichlich verteilt, aber im eingebauten Zustand! und nicht da wo es sein sollte. Normal sollte man Beläge entnehmen und lediglich auf der Belagplatte an der Auflagefläche (Kolben und Zange) wenig drauf und in gleicher Lage wieder einbauen falls wenig km auf den Belägen. Ansonsten neue Beläge. (Im eingebauten Zustand sieht man von der Paste lediglich den Rand zwischen Belag und Zange eine kleine „Wurst“; wenn überhaupt.)
Würde jetzt mal zwei Wochen fahren und dann erneut beurteilen, ob du damit leben kannst.
Vermute früher oder später wird das Geräusch wieder dominanter werden und du wieder vorstellig in der Werkstatt.
Ok das leuchtet ein. Das bedeutet, die bremsanlage hinten sollte zerlegt , und dann wieder vernünftig zusammengebaut und geschmiert werden,? Damit wäre dann das Problem wahrscheinlich gelöst oder?
Wäre es schlimm das noch Jahre so zu belassen, bis zum nächsten Belagwechsel? Ich bin wenig Fahrer…8tsd km pro Jahr und die Beläge sind dementsprechend noch neu.
Könnte ich die Stellen mit Plastilaube selbst einigermaßen einsprühen? Zumindest die Stellen die auch die Werkstatt eingesprüht hat..
Und nochmal kurz gefragt..denkst du das könnte (jetzt 6 Monate alt das Fahrzeug) überhaupt als Garantiefall abgerechnet werden?
Denkst du das Problem wäre beseitigt, wenn ich einfach neue Beläge einbauen lassen würde auf der Hinterachse? Die müssten das ja dann auseinander nehmen und dann vernünftig schmieren wie es sich gehört.
 
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Das bedeutet, die bremsanlage hinten sollte zerlegt , und dann wieder vernünftig zusammengebaut und geschmiert werden,? Damit wäre dann das Problem wahrscheinlich gelöst oder?
Richtig. Ob es wahrscheinlich damit gelöst ist? Glaube ich nicht.
Wäre es schlimm das noch Jahre so zu belassen, bis zum nächsten Belagwechsel? Ich bin wenig Fahrer…8tsd km pro Jahr und die Beläge sind dementsprechend noch neu.
Nein wäre nicht schlimm. Ressourcen schonend.
Könnte ich die Stellen mit Plastilaube selbst einigermaßen einsprühen? Zumindest die Stellen die auch die Werkstatt eingesprüht hat..
Da ist schon mehr als genug. Um die richtigen Stellen ordentlich zu erreichen, muss die Bremse fachgerecht zerlegt werden und die selbstsichernden Muttern gegen neue ersetzt werden. Da noch mehr drauf zu sprühen macht keinen Sinn und hat immer die Gefahr, dass etwas auf den Bremsbelag oder die Reibfläche der Bremsscheibe gerät.
Und nochmal kurz gefragt..denkst du das könnte (jetzt 6 Monate alt das Fahrzeug) überhaupt als Garantiefall abgerechnet werden?
Ja ich sehe das als Garantiefall. Reklamiere das abermals in der Werkstatt und lasse die Werkstatt vor Auftragserteilung in Wolfsburg abklären, ob die es übernehmen. Kann 1-3 Tage dauern bis die Werkstatt eine Info bekommt. Dann bist du auf der sicheren Seite.
Falls erforderlich übernimmt Volkswagen auch neue Beläge. Infolge musst du einen Tag evtl. einen Leihwagen bezahlen, falls du einen benötigst.
 
Richtig. Ob es wahrscheinlich damit gelöst ist? Glaube ich nicht.

Nein wäre nicht schlimm. Ressourcen schonend.

Da ist schon mehr als genug. Um die richtigen Stellen ordentlich zu erreichen, muss die Bremse fachgerecht zerlegt werden und die selbstsichernden Muttern gegen neue ersetzt werden. Da noch mehr drauf zu sprühen macht keinen Sinn und hat immer die Gefahr, dass etwas auf den Bremsbelag oder die Reibfläche der Bremsscheibe gerät.

Ja ich sehe das als Garantiefall. Reklamiere das abermals in der Werkstatt und lasse die Werkstatt vor Auftragserteilung in Wolfsburg abklären, ob die es übernehmen. Kann 1-3 Tage dauern bis die Werkstatt eine Info bekommt. Dann bist du auf der sicheren Seite.
Falls erforderlich übernimmt Volkswagen auch neue Beläge. Infolge musst du einen Tag evtl. einen Leihwagen bezahlen, falls du einen benötigst.
Darf ich fragen warum du „nicht glaubst“, dass das Problem durch zerlegen und schmieren der Bremsanlage behoben ist? Könnte es denn nicht die Ursache sein, wenn ich jetzt schon eine Verbesserung sehe?

Was den Garantieanspruch betrifft, so sagte man mir, wird der Antrag erst nach erledigter Arbeit gestellt..nicht davor.
 
Weil das lediglich die Auswirkung abschwächt. Die Ursache sind Verspannung in der Achsgeometrie. Rechts zu links nicht identisch.
Das Geräusch entsteht, wenn die Haltekräfte der Parkbremse gegeneinander arbeiten und eine Seite eine minimale Drehbewegung macht. Der betreffende Belag wird schnell hintereinander im 10tel mm Bereich weiter gedrückt. (Reibwert wird überschritten)
Rubbeln erzeugt Schwiung und diese das Geräusch, welches von der Hinterachse als Reonanzkörper verstärkt wird.

Was den Garantieanspruch betrifft, so sagte man mir, wird der Antrag erst nach erledigter Arbeit gestellt..nicht davor.
Dann wird es auch bei diesem Vertragshändler mal Zeit das zu ändern. Sehr wohl kann der Händler das, die wollen nur nicht.

Du kannst auch einen Auftrag erteilen, wichtig wie schon oben genannt es muss Prüfung und Reparatur im Rahmen der Garantie/Gewährleistung drauf stehen.

Die vorab Prüfung ob eine Kundenreklamation der Herstellergarantie unterliegt, darauf hat eine Privatperson als Endverbraucher ein Anrecht. Du musst dem Händler dies glaubhaft darlegen und der Händler muss den Gegenstand prüfen können.
Falls der Händler das verweigert, wende dich per Email an Service.Volkswagen.de
Schreib in die Email den Vorgang möglichst konkret, Fahrgestellnummer, welcher Mangel (Video im Anhang beifügen) Name des Händlers, gesprochen am mit Herr/Frau und auch deren Aussage, das die dies nicht könnten vorab…
Du wirst eine Antwort bekommen, dass sich der benannte Händler mit dir in Verbindung setzen wird. Wolfsburg weist damit den Händler an zur Feststellung.
Paar Tage später meldet sich der Händler und bittet um einen Termin. Entweder zur Begutachtung und Feststellung oder es wird direkt auf Gewährleistung im Auftrag erfasst.
Beharrlich bleiben. 😉
Sollte dir das zu nervenaufreibend sein, ärgere dich nicht lange und fahr zu dem Händler wo du das Auto gekauft hast und frage was die für dich tun können. Erwähne auch den aktuellen Nachbesserungsversuch, entweder die kommen in die Gänge oder du überlegst dir ob du den Händler konkret auf eine Rückabwicklung des Kaufvertrages ansprichst. Spätestens ab diesem Zeitpunkt würde ich parallel alles per Email auch nach Wolfsburg schicken.
Soll ja Händler geben die so was gerne „vergessen“ oder aussitzen wollen.
Eine Rechtsschutzversicherung erleichtert den Schriftverkehr…
Aber so weit ist es noch nicht und glaube auch nicht das es kommt.
Ich sage nur Service-Wüste-Deutschland.
 
Darf ich fragen warum du „nicht glaubst“, dass das Problem durch zerlegen und schmieren der Bremsanlage behoben ist? Könnte es denn nicht die Ursache sein, wenn ich jetzt schon eine Verbesserung sehe?

ohne gegen die Kompetenz von @Cupra anstinken zu wollen (geschweige denn, zu können), außer der Bremsanlage sind in #2 noch zwei andere Gründe genannt "Fahrwerk" und "Manschetten". Ganz banal fällt mir noch ein - Anschlagpuffer an der Heckklappe. Sind die Puffer richtig ausgerichtet oder hat die Heckklappe "Spiel" ? Den Gedanken könnte man weiterspinnen und fragen, ob die Türen korrekt aus-/ eingerichtet sind. Wenn man schon soweit denkt, sind alle Radmuttern mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment montiert ? Ist der Dachspoiler fest montiert ? Die Rückbank und das Panoramadach knarzen auch schon mal ..

Es gibt also viele Ursachen für ein "Knarzen". Das Auto darf Dich nicht nerven. Du mußt der Werkstatt die mögl. Ursachen -am Besten mit direkter Ansprache "Frau/Herr xyz"- höflich und sachlich aufzeigen (bin nicht sicher, ob ich das hier oder im Cupra.Forum gelesen habe - es funktioniert aber.).

Schreib in die Email den Vorgang möglichst konkret, Fahrgestellnummer, welcher Mangel (Video im Anhang beifügen)

Cupra war schneller. Wenn ich dazu noch ergänzen darf: ein video mit dem Knarzen und dem Kennzeichen bzw. der FIN Deines ROC. Bei VW hat m.W. bisher das Kennzeichen bei einem solchen "Beweisvideo" gereicht. CUPRA verlangt neuerdings die FIN (aus dem KFZ- Schein bzw. z.B. unten rechts hinter der Windschutzscheibe) in einem Beweisvideo.
 

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