Läuft beim T-Roc R-Line 110kW/Diesel der Zahnriemen in Öl?

das Konzept des Zahnriemens für den Ölpumpenantrieb im Ölbad ist kein Mist, sondern hat seinen Sinn bzw. ist so gewollt und macht auch keinerlei Probleme. Die ganzen Berichte im Netz basieren einfach zum großen Teil auf Halbwissen und Meinungmache. Dieses Thema ist NULL vergleichbar mit der Zahnriementhematik für den Nockenwellenantrieb. Wie T-REX ja schon absolut korrekt umschrieben hat ist die Belastung, die auf den Riemen der Ölpumpe wirkt eine gleichmäßigere Last als beim Nockenwellenantrieb. Der Riemen ist deutlich kürzer, hat nur eine Umlenkung, keinen Spanner usw.. Einer der konstruktiven Vorteile eines Riemens statt einer Kette ist geringere Geräuschentwicklung, kein metallischer Abtrag, keine Längung, geringerer mechanischer Widerstand....Angst muss man vor modernen Riemen auch nicht haben, weil sie mittlerweile (soweit ich weiß bei VW flächendeckend) aus Kevlar hergestellt oder zumindest kevlarverstärkt sind. Das hat nichts mehr mit den berüchtigten Gummiriemen des letzten Jahrtausends zu tun. Deswegen sind die Intervalle ja auch sehr lang bzw. gar kein Wechsel mehr vorgesehen. Wichtig ist, wie auch bereits korrekt erwähnt wurde, dass das korrekte Öl* gefahren wird (das sollte man aber natürlich nicht nur deswegen beachten. Man ist zudem in der Auswahl der möglichen Öle längst nicht so eingeschränkt wie bei Motoren mit Nockenwellenriemen im Ölbad).

Und ja: es gibt von MIK einen Umbausatz auf eine Kette. Ob das Sinn macht oder nicht, sei mal dahingestellt. Einen Markt scheint es dafür aber zu geben, sonst würde niemand auf die Idee kommen, sowas zu entwickeln. Ich könnte vorstellen, dass sowas evtl. bei vielgefahrenen Flottenfahrzeugen, die immer die Longliveintervalle voll ausreizen, Sinn macht oder wenn man mit seinem Fahrzeug eine größere Tour vorhat, bei der das Einhalten der Intervalle und die Verfügbarkeit des korrekten ÖLs nicht immer gewährleistet sind...oder wenn man eben auf "Nummer sicher" gehen will (nicht vergessen: auch eine Kette ist nicht fehlerfrei;-))


Mein Fazit: ich würde da gar nix machen und mich auch nicht verrückt machen lassen. Denn auch das kann man im netz nachlesen: Motoren jenseits der 300.000er Grenze mit dem ersten Riemen, der immer noch keine Auffälligkeiten zeigt;-)
 
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BTW: böse Zungen behaupten, dass der Zahnriemenantrieb für die Nockenwelle in Öl* bei z.B. FORD zustande gekommen ist, weil diese Motoren ursprünglich mit einer Kette entwickelt wurden und dann, u.a. wegen der Auffälligkeiten mit den Ketten u.a. bei VW, kurzfristig auf einen Riemen umgestellt hatten, dann händeringend nach einem geeigneten Riemen und Motoröl* gesucht hatten und die Notlösung dann am Ende eben schief gelaufen ist, weil was anders entwickelt wurde, ist am Ende immer eine Notlösung, die auch zu Problemen führen kann.
 
u.a. hier wurde das Thema auch bereits bei MT diskutiert:


Diesen Riemen hat ja nicht nur der aktuelle 150 TDI, sondern schon die deutlich älteren 140 PS TDI´s und da sind keine derartigen Probleme oder gar Häufungen bekannt, wie sie im Netz verteilt werden
 

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