erst einmal ist die Werkstatt, die dem Autohaus, in dem ein Neuwagen bestellt wurde, angehört, ein Dienstleister im Auftrag des Kunden. Das Auto gehört mir. Aus welchem Grund bzw. mit welchem Recht gibt ein Dienstleister dem Kunden vor, was er in sein KFZ einzubauen hat ?
Davon ab. Ich wär´ ja ganz schön blöd, der Werkstatt minderwertige oder nicht geeignete Materialien/ Ersatzteile mitzubringen und zu verlangen, diese einzubauen. Ich möchte doch die Werkstatt nicht in die Pfanne hauen, sondern akzeptiere einfach nicht überteuerte Preise.
Bsp.
Motoröl* (im Baumarkt mit Zulassung gem. VW Norm die Hälfte günstiger). Das haben zwei Markenwerkstätten nachgefüllt, dokumentiert (Foto) und auf der Rechnung quittiert. Gut.
Bsp. Zündkerzen.
Original Zündkerzen von NGK (Erstausrüster VW) "Laser Iridium Premium", Wärmewert 7 (auch richtig). Haben die beiden o.g. Vertragswerkstätten nicht eingebaut. NGK hat eine Kompatibilitäsliste und mir telef. bestätigt, die seien für den ROC geeignet (richtg). Einer Werkstatt habe ich sogar angeboten, "schreiben Sie, auf Kundenwunsch eingebaut.". Nein, machen sie nicht.
Bsp. Autobatterie: eine neue Batterie mit Einbau soll bei VW 550,- EUR kosten. Neue AGK- Batterien von VARTA gibt´s im Netz für 150,-. Bleiben 400,- für das Lösen einiger Schrauben und Kontakte sowie dem Steuergerät mitteilen, welche Batterie eingebaut wurde und die alte Batterie entsorgen/ einer Aufbereitung zuführen.
Das geht in einer freien Meisterwerkstatt günstiger und ebenso fachgerecht. Der ROC ist jetzt 5 Jahre alt und hat alle Kinderkrankheiten hinter sich. Die Vertragswerkstätten stehen seit dem DS leider unter enormem Druck, der an den Kunden weiter gegeben wird. Nach meinem Empfinden ist es gar Mißtrauen. Das mach´ ich nicht mehr mit.