SUV Diskussion der selbsternannten "Gutmenschen"

(...) Alles nur Verarsche
Seitens der Politik magst du recht haben. Seitens des Klimawandels eher nicht. Was die Politiker beschlossen haben, ist ein großer schlechter Witz.Was die Klimaaktivisten adhoc fordern, ist auch nicht alles sofort durchführbar. Da braucht es einen gewissen Zeitraum, damit sich alle darauf einstellen können. Jedoch nicht nochmal mehrere Jahrzehnte.
Geht es den großen Verursachern empfindlich an die Schatulle, können sogar die schneller werden.
Ein Allheilmittel sehe ich allerdings nicht. Ich will auch hier im T-Roc* Forum nicht weiter darüber reden. Ist vielleicht der falsche Platz.
 
Ich glaube diese Leute sehen die Relationen nicht so richtig. Solange es keine globale Initiative gibt die ALLE Länder zusammenbringt wird das sowieso nichts. Deutschland allein macht nur 2% des CO2 Ausstoßes aus. China und USA verursachen zusammen die Hälfte der Emissionen und haben dabei auch das geringste Interesse am Umweltschutz. Selbst wenn wir komplett "clean" sind, haben wir außer dem guten Gefühl nichts erreicht. Und die Paar Gramm durch Pkw bewegen einfach mal gar nichts
 
Und der Verkehr macht auch nur einen Bruchteil (ca. 15%) der deutschen Emissionen aus. Und das ist der gesamte Verkehr, also mit Güterverkehr etc.. Individualverkehr ist ja wieder nur Mini dazu.

Ich bin der Meinung, dass man hier ruhig voran gehen kann, als reiche Nation. Irgendwer muss anfangen. Aber bitteschön rational, wissenschaftlich und ohne politisches und emotionales Gelaber.

Guckt mal nach Schweden, schon (vor) den 2000er Jahren CO2 Steuer. Die liegen bei 130€/Tonne. Das bringt das - zeigt die Erfahrung und die Wirtschaftstheorie. In sofern finde ich das einen richtigen Weg. Und die Kohle wird zweckgebunden für den Klimaschutz verwendet. Gäbe da so viele Möglichkeiten. Aufforstung, Anreize für Solaranlagen, Fassadendämmung etc..

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Und zum Thema "Rational":

Im übrigen finde ich es okay China hier leise Vorwürfe zu machen. Die Technik wäre heute (etwas teurer) vorhanden. Aber die historische Verantwortung, dass die Welt ist wie sie ist, haben vor allem Europäer (die es langsam kapiert haben) und Amerikaner, die es leider noch nicht kapiert haben.

China hat erst in den 1980er bis 1990er Jahren angefangen in einem großen Maß hier mitzuspielen. Sie sind zwar heute einer der größtem Emittenten (C02 Äquivalent) , das ist aber nur deshalb so ein großes Problem, weil Europa (und hier allem voran Deutschland und UK) die Welt und dessen Klima in den 1990er Jahren schon am Abgrund platziert haben. Also "wir" Europäer (und da vor allem BRD und GB) haben gut vorgelegt und sind in Summe über die Zeit, letzten 150 Jahre, noch führend. Also statt auf China zu schimpfen sollten wir doch etwas Wiedergutmachung leisten.

Der Pro Kopf Ausstoß (hier kenne ich nur C02 Statistiken) ist in China übrigens geringer als Deutschland. Pro Kopf sind Katar und die Arabischen Emirate fett dabei. Auch Amerika wieder.

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Zum Thema wiedergutmachen und Verwendung für CO2 Steuer:
https://www.spiegel.de/wissenschaft...hten-co2-belastung-ausgleichen-a-1275799.html

Man hat errechnet, dass wenn man "leere" Flächen auf der gesamten Welt wieder aufforsten würde, man 2/3 aller Menschen verursachten CO2 binden könnte. Dauert nur 30 - 60 Jahre.
Echt cooles Ding. Man muss noch nicht mal Wüsten beglücken oder "Konfliktfelder" "kultivieren". Man kann das alles in der Reichen "1. Welt" erreichen.
 
Selbst wenn wir komplett "clean" sind, haben wir außer dem guten Gefühl nichts erreicht.
Komplett "Clean" wird es nie geben können.
Auch würde es Klimawandel und Wetterextreme weiterhin geben.
99 %der Aktivisten sind sowieso Linke Radikale, die ganz andere Ziele verfolgen.
Zerstörung von (in deren Augen) Luxusgut.
Selbst allesamt Versager, wollen sie ihre Kultur des Sozialneid ausleben.
Es is a Graus
 
Also statt auf China zu schimpfen sollten wir doch etwas Wiedergutmachung leisten
Darum gehts ja auch nicht. Wir verursachen das in China ja schließlich mit, indem die ganze Welt dort einkauft. Darum sag ich ja: Das müsste schon global geändert werden, nicht nur durch plumpe Verbote sondern auch durch radikale Veränderung der Wirtschaftssysteme. Aber wie soll das funktionieren, wer soll das entscheiden und wer hat da Bock drauf? Ich seh da ehrlich gesagt schwarz.
 
@S13gfried
Guckt mal nach Schweden, schon (vor) den 2000er Jahren CO2 Steuer. Die liegen bei 130€/Tonne. Das bringt das - zeigt die Erfahrung und die Wirtschaftstheorie. In sofern finde ich das einen richtigen Weg. Und die Kohle wird zweckgebunden für den Klimaschutz verwendet. Gäbe da so viele Möglichkeiten. Aufforstung, Anreize für Solaranlagen, Fassadendämmung etc..
Das haben wir auch alles in DE es heißt blos anders: Ökosteuer&co. Warum sollte es unbedingt CO2 Steuer heissen?

Zu China:
Europa und USA sind dafür verantwortlich dass in China Kommunisten regieren? Sorry, so kann man sehr weit treiben. Ich staune nur für was alles in DE man sich verantwortlich fühlt. Dabei sage ich ausdrücklich in DE, nicht in EU.

99 %der Aktivisten sind sowieso Linke Radikale, die ganz andere Ziele verfolgen.
Zerstörung von (in deren Augen) Luxusgut.
Selbst allesamt Versager, wollen sie ihre Kultur des Sozialneid ausleben.
Es is a Graus

Das ist es ja. Unter dem grünen Mantel steckt reine linke Radikalismus. Je mehr Leute das erkennen umso besser.
Selbst für die Grüne Partei wird diese ganze neue Klima-Bewegung unheimlich. Das sagt schon was.
Da muss dringend Verfassungsschutz aktiv werden...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
99 %der Aktivisten sind sowieso Linke Radikale, die ganz andere Ziele verfolgen.
Zerstörung von (in deren Augen) Luxusgut.
Selbst allesamt Versager, wollen sie ihre Kultur des Sozialneid ausleben


@T-Rex aaaargh, mein lieber T-Rex, bei solchen Aussagen bekomme ich graue Haare!!! Deinen Autosachverstand in allen Ehren, aber an dieser Stelle machst du es dir zu einfach. Es sind bei weitem nicht alles Multikultiökospinner und Linksradikale, geschweige denn Versager, die da protestieren. Ein großer Teil gehört dem gehobenen Mittelstand an und macht einfach auf einen Missstand aufmerksam. Lasst doch hier die Politik mal raus und kehrt zu unserem gemeinsamen Hobby zurück, dem tollen Auto, das wir fahren.
 
@Rocerin
Du hast Recht. Das würde die Runde sprengen.
Ökoaktivismus und Freude /Spaß am Leben passen nicht zusammen.

Es ist nur komisch, dass der sogenannte gehobene Mittelstand, der dort Demonstriert (also denen es offensichtlich ja wirtschaftlich gut geht), sich keine Gedanken darüber macht, weshalb es ihnen so gut geht..!!?
Seis drum... Das Tun dieser Leute ist sehr zweifelhaft
 
Wir verursachen das in China ja schließlich mit, indem die ganze Welt dort einkauft.
Ja, das ist auch wichtig zu betrachten. Dazu kommen die riesen Tanker auf den Ozeanen, die direkt Schweröl verbrennen.
Wenn man die Externen Kosten hier mit einberechen würde, wärebn die Chinaklamotten, Technik Gadgets etc.. auch nicht mehr so billig.


Das haben wir auch alles in DE es heißt bloß anders: Ökosteuer&co. Warum sollte es unbedingt CO2 Steuer heissen?

Das haben wir in Deutschland eben nicht. Beim Sprit gibt es die Ökosteuer, diese ist pauschal und wirkt nur hier. Das Geld wird für irgendwas verwendet, nicht fürs Klima oder vergleichbar. Deine Öl*- oder Gasheizung ist davon nicht betroffen. Auch ist die Steuer nicht zweckgebunden (was rechtlich aktuell auch nicht zulässig ist). Der EU Emissionshandel ist aktuell auch nur ein Witz. EEG Umlagen etc.. sind eben nur Umlagen, keine "Straf"steuern.
Wenn du mir sagt was "&Co" ist, guck ich mir das gern an. Ich möchte aber fast behaupten, dass ich als Energiewirtschaftler viele Mechanismen kenne.

Es muss eine CO2 Steuer sein, die bitte auch CO2 Äquivalente einbezieht. CO2Äquivalente berücksichtigen, dass andere Stoffe schädlicher sind als Kohlenstoff. z.B. ist Methan 28x schlimmer als CO2. Das Kältemittel R23 ist 15.000mal so schlimm und SF6 (Isoliergas in Mittelspannungsschaltanlagen) 23.500x so schlimm wie CO2.


@Rocerin
Seis drum... Das Tun dieser Leute ist sehr zweifelhaft
Recht habt ihr. Sehr sinnfreier Aktionismus von Menschen, die wenig bis gar keine Ahnung haben.
Handeln müssen wir und der Rest der Welt, aber nicht mit verboten und augenwischerei. Das führt zu geringen Ergebnissen und vor allem zu riesen Frust, der uns wieder Jahre zurück wirft.
 
@Rocerin
es ist richtig dass es nicht alles dort Versager sind, aber warum sollten Leute aus gehobenem Mittelstand nicht zu Linken oder gar radikalen Linken gehören?
Da macht man sich bei der Sache genauso einfach wie mit den Leuten aus Osten die für AfD stimmen.
 
naja, wenn man sich mal die Ziele und Definitionen von Linksradikalismus ansieht, dann sehe ich da auch einen Widerspruch zum gehobenen Mittelstand. Radikal linke Gesinnungen basieren auf kommunistischen Grundregelen die sich u.a. in einer größtmöglichen Verstaatlichung und Gleichverteilung des Gesamtkapitals sowie der Zahlung der Gehälter individuell nach Arbeitsleistung und Bildungsstand definieren. Der gehobene Mittelstand zeichnet sich durch überdurchschnittliche Kaufkraft aus. Sowas wie einen gehobenen Mittelstand gibt es also in einer kommunistischen (Plan-)wirtschaft nicht. Worauf hier einige abzielen sind wohl eher die Kinder des gehobenen Mittelstandes, die sich gerne über linke Gesinnungen hipp und aufständisch darstellen, damit sowohl gegen die Gesellschaft als auch ihre Erzeuger rebellieren wie es ein Jugendlicher eben prinzipbedingt gerne tut. Meistens legen sich diese pseudo linken Gesinnungen nach und nach je mehr die jungen Menschen auf eigenen Beinen stehen müssen.

Ich sehe den aktuell extrem ausgeprägten Ökopopulismus eher als ein typischen Trend den viele einfach nur mitschwimmen und kurzsichtiges Geschwafel von sich geben. Klassischer Populismus eben - weil es so einfach ist. Plastikverpackungen sind böse, weil das im Fernsehen* heute gesagt wurde und man vor dem eigenen Haus eine Tüte liegen sieht, Dieselmotoren sind auch böse weil das im Fernsehen so gesagt wird und mein Nachbar auch so einen hat. Viel weiter reichen solche Gedankengänge in der Tat meist nicht. Zumal dadurch genau das Gegenteil erreicht wird: wer z.B. auf Verpackungen aus Glas, Blech oder Pappe setzt hinterlässt einen wesentlich größeren ökologischen Fußabdruck als jemand, der auf Kunststoff setzt. Es gibt mittlerweile genug Möglichkeiten (die auch bereits vielerorts umgesetzt werden) eine Kunststoffverpackung derart sortenrein herzustellen, dass sie vollständig recycelbar ist. Die Güter gar nicht zu verpacken ist zudem mal so gar keine Lösung, weil dann derart viel verdorbene/unbrauchbare Ware im Umlauf wäre, dass so viel neue Ware erzeugt werden müsste, dass der Fußabdruck noch viel größer ausfällt als wenn eine recyclable Kunststoffverpackungen eingesetzt wird. Also ausgerechnet der böse Kunststoff hat das höchste Potential bzgl. Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Wir müssen nur das Potential nutzen anstatt es kaputt zu reden. Das Gleiche gilt analog für moderne Dieselmotoren. Die sind aktuell die umweltfreundlichsten Motoren, weil sie die effektivsten Abgasreinigungssysteme überhaupt haben. Für Fahrzeuge ab 2019 sind wir mittlerweile sogar so weit, dass sie in den Innenstädten mehr Partikel aus der hoch belasteten Luft ansaugen als sie aus dem Endrohr wieder raus pusten, so gesehen also fahrende Luftfilter sind. Ein flächendeckendes Umstellen auf E-Autos würde dagegen bedeuten, dass der dafür notwendige Strombedarf auf nicht umweltfreundlichen Kraftwerken generiert werden müsste.

Ich hoffe nicht, dass wir uns vom Ökopopulismus leiten lassen und die unterm Strich schlechteste Lösung umsetzen, die dann sogar Schaden anrichten würde. Ich erinnere mich bei sowas immer gerne an den guten alten Videorekorder. In den 80er Jahren gab es ein hart umkämpftes Rennen zw. den System VHS, 2000 und Beta. VHS ist das schlechteste der drei Systeme, wurde aber durchgesetzt indem die Massen dahin gesteuert wurden und als erstmal genug Leute ein VHS System hatten mochte keiner mehr "der Doofe" mit einem der anderen Systeme sein....
 
Die größten von den Kommunisten, Lenin, Marx, stammen die nicht aus bürgerlicher Mitte?
Da gibt's kein Widerspruch. Meist will ja man in der kommunistischen Theorie nicht für sich was erreichen sondern für die anderen.
Die Kommunisten wissen ja immer besser was für andere gut oder schlecht ist. Insoweit passt es schon sehr gut zusammen.
 
Sehe ich genau so :like::beer:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die größten von den Kommunisten, Lenin, Marx, stammen die nicht aus bürgerlicher Mitte?
Da gibt's kein Widerspruch. Meist will ja man in der kommunistischen Theorie nicht für sich was erreichen sondern für die anderen.
Die Kommunisten wissen ja immer besser was für andere gut oder schlecht ist. Insoweit passt es schon sehr gut zusammen.
Wir reden bei Lenin und Marx schon mal nicht vom Volk
sondern von Machthabern bzw. ideologischen Spitzenfiguren des Kommunismus. Die waren auch mit Sicherheit nicht nur gehobener Mittelstand ;).

Ja, Lenin entstammte dem gehobenen Mittelstand, aber: seine Familie hatte diesen Status zum Zeitpunkt einer Monarchie erlangt und Lenin hat dann die Monarchie gestürzt und sich genauso wie Marx an die Spitze einer Arbeiterbewegung gestellt. Arbeiterklasse ist auf keinen Fall gehobener Mittelstand sondern maximal "gut situiertes" Proletariat.

Du kannst es drehen wie Du willst: unterhalte Dich mal mit einem Kommunisten darüber, was er vom gehobenen Mittelstand hält und er wird Dir etwas vom Klassenkampf erzählen :).
 
"SUV-Unfall in Berlin: Porschefahrer raste nach Krampfanfall mit Tempo 104 in Menschengruppe"
so steht es heute im Tagesspiegel und anderen Zeitungen.
 

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