Dein Nachbar ist Besonders, weil es ihn äquivalent nicht oft gibt. Selbst unter euch Solaranlagern werden nicht viele ein E-Auto haben. Also selbst unter euch ist er besonders. Seine kurzen Fahrten kommen dazu und und und. Er unterscheidet sich als Mobilist von allein in Deutschland Milliarden anderen Fahrzeugkombinationen. Taxi, Flixbus,
E-Bike* Fahrer und viele viele mehr.
Auf jedenfall repräsentiert er nicht die Masse in Deutschland. Vom Rest der Welt mal ganz zu schweigen. Kann ja eines Tages so kommen. Meiner Meinung nach aber nicht. Aber er macht sicher auch nichts falsch.
Wenn du mich als Beispiel nimmst, muss du E-Mobilität beerdigen:
Ich fahre Fahrrad zur Arbeit, Frau mit Auto zur Arbeit. Lademöglichkeit am Straßenrand absehbar nicht gegeben. Frau arbeitet beim Tierarzt, warum sollte der für 20 - 30 Mitarbeiter zur Hauptsicht 20-30 Ladepunkte stellen. Erklärung siehe unten.
Selbst wenn er 10 oder 100 mit Solaranlagen seit, haben es doch 8 Mrd. weitere Menschen nicht.
Ein Nicht-Stromer kostet gebraucht noch weniger, für viele ist Nichtmal das finanzierbar.
Und "viele" wollen immer "vieles" machen. Das will ich erstmal sehen. Ich kenne doch die Anträge.
"Wir wollen gern 10x 22kw laden". Kein Problem sagen wir, "Willkommen um Club der Trafostationbesitzer". Da geht es bei 50.000€ billigst los + Wartung von den Dingern, Haftung etc.. Leitung haben wir dann noch nicht gelegt, das kommt on Top - je nachdem wie die Nächste steht. 1m = 100€ wäre noch billig. Und dann gibt es noch keine Ladepunkte. 500 - 2000€ die Standarddinger. Da ist noch nichts mit schnellladen. Evtl. ja aber auch nicht nötig.
Dann ist die Frage immer "ok, was geht an unserem Hausanschluss". Dann sagen wir (wenn es ein Standard ist) 30A Strom passt durchs Netz, ob deine Hausleitungen das können wissen wir nicht. Willst du mehr, buddeln wir gern auf. Kostet pro Meter und Absicherung am Ende.
Dann war bisher immer Ruhe. Selbst riesen Einkaufscenter, hiesiger Elektriker und diverse Aldi und Co.
Falls es doch 2 oder 3 machen fragen wir, wo kommt der Stromzähler hin? Sobald auch nur 1ct abgerechnet wird, muss das eichrechtlich alles einwandfrei sein. Also jedem Nutzer an jedem Ding muss ein korrekter Verbrauch zugeordnet werden. Moderne Messeinrichtugn ca. 100€ /Jahr. Anrechnungssystem hintendran (z.b Ladennetz.de) halten auch die Hand auf.
Rechnet der Arbeitgeber nicht ab, ist es ein geldwerter Vorteil - den jemand versteuern muss. Steuer auf etwas ? Es muss ein korrekter Messwert vorliegen. Pro Steuerpflichtigen.
Das ist alles nicht so einfach. Die rechtlichen Hürden kann man ja vielleicht noch nehmen, aber die technischen bleiben. Und derzeit wird das ganze Messen und Messdaten und Smartmeterzeug nur noch teurer und komplizierter.
Deswegen - im Besonderen funktioniert es. Im Allgemeinen aktuell nicht. Und in Zukunft auch nicht mit chemischen Speichern die dezentral lange geladen werden müssen.
Nochmal, mein Arbeitgeber würde sich eine goldene Nase verdienen. Wir legen dir jede Strippe an jeden Ort...es zahlt nur leider/zum Glück keiner.
Ich gebe dir auch recht, es gibt (je nach km Leistung) erste E-Autos die sich in einer Vollkostenrechnung lohnen. Eigenverbrauch EEG Anlage auch.
Aber. Um das allen möglich zu machen, wirst du auf deiner Stromrechnung keine paar Cent mehr als Netzentgelt sehen, sondern ganze Euros. Das schmeißt dir nicht nur die Statistik für E-Autos über den Haufen sondern selbst die für den A+++ Kühlschrank. Der finanziert dann einen sinnlosen Stromnetzausbau mit.